Endlich eine brauchbare Quote!

Wetterberichte_ Migrantenquote bei Hochs und Tiefs

Was in Unternehmen gescheitert ist und beim Fußball niemand fordert: Beim Wetterbericht ist es sinnvoll: Eine Quote. – Eine Glosse

Endlich! Der Wetterbericht wird quotiert.

Nein, demnächst herrscht kein Fifty-Fifty zwischen gutem und schlechtem Wetter. Aber die Namen der Wetterfronten und Druckgebiete werden zwischen den verschiedenen Volksgruppen Deutschlands verteilt.

Hier ein Sturmgebiet Brünhilde, dort der Durchzug einer Regenfront Attila, und für ein Ho-Ho-Hochdruckgebiet könnte es auch mal ein vietnamesischer Vorname sein – auch wenn Vietnamesen eher machen statt fordern.

Allerdings birgt diese neue Verteilung der Namen viel Sprengstoff. Migrantisches Feingefühl ist gefordert. Schließlich möchten die Bürger mit türkischen Wurzeln nicht immer nur für Schlechterwetter verantwortlich zeichnen. Und falls im Falle von Bombenwetter das arabische Osama mehr als einmal dran ist, beginnen die Diskriminierungsdiskussionen von vorne.

Aber diese Feinabstimmung kann man der Kampagne »Wetterberichtigung« des Netzwerks »Neue deutsche Medienmacher*innen“ (NdM) Vielfalt in der Bevölkerung sichtbar machen« überlassen. Dazu müssen die Männer und Frauen zwar eine Patenschaft für ein Wettergebiet übernehmen – ja, sowas geht im Stammland der Vielfalt, in Deutschland. Und risikoärmer als eine Patenschaft für einen unbegleiteten Syrer ist es allemal. Oder regnet sich ein adoptiertes Regengebiet im Vorgarten ab?

Indes, auch Migrantenvereine wissen: Namen sind Schall und Rauch.

Ferda Ataman, Expertin für Diskriminierung, fordert daher, das Wetter »diverser zu machen« – Also nicht mehr nur milde Grade im Frühling und Herbst und im Sommer auch mal ein Gewitter. Nein, heiße afrikanische Sommer und kalte arktische Nächte sind nötig. Oder meiden Eskimos mittlerweile die Wälder und Auen Goethes und Schillers ?

Und wenn sich irgendwann überall auf der Welt über Wochen dauerhaft ein gemäßigtes, mitteleuropäisches, weißes Wetter durchgesetzt hat, wird es nach »Greta« benannt. »Fridays for Future« ist endlich am Ziel. Weiße, wetterwendische junge Weiber sind an der Macht. – Diese Rassisten!

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.