Seit Wochen berichten die Medien über die Waldbrände in Brasilien. Dass zugleich in Afrika viel größere Flächen Regenwald brennen, wird darüber völlig ignoriert.
Wie die NASA berichtet, zeigen ihre Satellitenbilder ungleich größere Brände in Afrika als in Brasilien. Newsweek berichtete schon vor mehreren Tagen von dieser Entwicklung, die in Europa, speziell in Deutschland offenbar niemanden wirklich interessiert.
Tatsächlich sind die Brände nicht direkt miteinander vergleichbar. Während in Afrika vor allem die Savanne betroffen ist und es sich vielfach um Brandrodungen handelt bzw. der saisonale Temeraturanstieg die Ursach ist, wird in Brasilien eine ungewöhnliche Trockenheit als Ursache genannt.
Damit wird deutlich, warum Brasilien ungleich mehr Aufmerksamkeit erregt, als Afrika, obgleich in Afrika eine etwa fünfmal größere Fläche in Flammen steht: Die Ursachen der Brände in Brasilien, also die Trockenheit, stehen auf der Agenda der Klimaretter a la Greta Thunberg. Sie instrumentalisieren die Trockenheit für ihre politischen Zwecke.
Dabei sind die Brände in Afrika mindestens ebenso gefährlich, wie die im Amazonasgebiet. Die Feuer in den Savannen bedrohen den tropischen Regenwald im Kongo. Und der ist der zweitgrößte der Welt.
Denkbar ist ebenso, dass den überwiegend grün und links orientierten selbsternannten Klimarettern die rechte Regierung in Brasilien ein Dorn im Auge ist und das Klimaargument lediglich vorgeschoben wird. Mit Kritik an afrikanischen Regierungen und Bauern sind diese Gruppen zugleich deutlich vorsichtiger, weil die Staaten der Schwarzen eine Art positiv rassistischen Artenschutz genießen.
Einmal mehr zeigt sich, wie ideologisch motiviert die Klimadebatte tatsächlich ist. Unter dem Deckmantel der angeblich umgehend nötigen Klimarettung verfolgen linke politische Gruppen ihr Ziel eines globalen sozialistischen Systems. Das Klima selber interessiert sie dabei im Grunde herzlich wenig.


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