Zugegeben, das Bild stimmt nicht ganz. Nicht die Evangelische Kirche, sondern das von den Protestanten gecharterte ehemalige Forschungsschiff ›Sea Watch 4‹ läuft unter der Fahne der Antifa. Aber es ist nicht allzu gewagt zu sagen, dass die Evangelische Kirche Deutschlands, EKD, schon lange nicht mehr so viel Kritik einstecken musste.
Und das völlig zu recht.
Denn auf dem von der EKD gecharterten Schiff, der ›Sea Watch 4‹, weht seit Tagen die Fahne der links-faschistischen Antifa. »Dass die Flagge der Antifa ausgerechnet auf der aus kirchlichen Spendengeldern finanzierten ›Sea-Watch 4‹ angebracht ist, lässt leider tief blicken«, erklärt denn auch Mathias Middelberg, CDU. Wohin, das sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag leider nicht.
Finanziell unterstützt wird die ›Sea Watch 4‹ von Volker Kauder, einem anderen Christdemokraten, »weil wir als Christen niemanden ertrinken lassen dürfen«. Sein Geld wandert jetzt direkt in die Taschen der Antifa-Unterstützer. Das empört ihn. Doch noch mehr empört ihn das Schweigen der EKD-Oberen. »Wer mit massiven Spenden die Aktion unterstützt, kann sich nicht einfach wegducken.«
Offenbar kann er das doch. Auf Anfragen heißt es von einer EKD-Sprecherin: »Bei allen Anfragen rund um die ‚Sea-Watch 4‘ wenden Sie sich bitte an Sea-Watch.« Wem diese Art der Weiterleitung von Verantwortlichkeit bekannt vorkommt, ist auf dem richtigen Weg. Die Evangelische Kirche hat unter dem braunen Regime zwischen 1933 und 1945 brav ihrem Führer gedient, Juden nicht nur ausgeliefert, sondern intensiv an der Umsetzung der Nürnberger Gesetze mitgewirkt. Im zweiten sozialistischen Staat auf deutschem Boden hat sie sich neuerlich mit den gottlosen Mächtigen eingelassen. Und nun macht sie sich mit einer Terrorgruppe gemein, die im Geist zu den beiden sozialistischen Staaten gehört.
Da wundert es wenig, dass dieser Kirche die Gläubigen in Scharen weglaufen.


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