Deutsche Kanzlerin kritisiert US-Präsident Trump

Merkel solidarisch mit Antisemitinnen

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat sich solidarisch mit vier Abgeordneten aus dem US-Kongress erklärt. Zwei von ihnen sind mehrfach durch antisemitische Äußerungen und Aktivitäten aufgefallen.

Angela Merkel hat sich, wie Die Welt meldet, solidarisch mit Ilhan Omar und Rashida Tlaib erklärt. Beide sitzen als erste moslemische Abgeordnete für die Demokraten im US-Kongress. Sie sind mehrfach durch antisemitische Äußerungen und Aktivitäten aufgefallen.

Ilhan Omar stammt aus Somalia und kam 1992 als Kind eines Asylanten in die USA. Rashida Tlaib wurde in den USA geboren und hat einen arabischen Migrationshintergrund.

Omar und Tlaib unterstützen die mittlerweile auch in Deutschland vom Bundestag als antisemitisch eingestufte »Boycott, Divestment und Sanctions« Bewegung. Beide haben Israel mehrfach als Apartheit-Staat bezeichnet. Omar spricht regelmäßig von »jüdischen Gruppen«, die die US-Politik bestimmen - ein klassisches antisemitisches Stereotyp. Tlaib lobte laut National Review auf facebook Antisemiten, die Terrorismus unterstützen, Bilder verbreiten, die Juden als Ratten darstellen und drohen: »Hitler ist eine Taube« verglichen mit dem, was sie mit den Juden machen würden.

All diese Aktivitäten waren den links-liberalen Medien in den USA keine große Meldung wert. Und natürlich scherte sich niemand in Europs um diesen notorischen Antisemitismus. Lediglich Omars Relativierung der Massenmorde von 9/11 - »irgendwo haben Leute irgendwas gemacht« - gingen durch die Presse.

Dieses Zitat erschien Anfang April 2019 auf der Titelseite der »New York Post« und kurz darauf wurde es von Präsident Trump verbreitet. Als Omar nun Trump kritisierte, empfahl dieser ihr und drei anderen linken Aktivisten am 14.Juli per Twitter, sie mögen in ihre Heimatländer zurückkehren und dort für Ordnung sorgen - keine sonderlich höfliche, aber sicher auch keine rassistische Bemerkung.

Anschließend war die Aufregung groß. Dass zwei der vier Frauen mehr als einmal durch antisemitische Äußerungen und Aktivitäten hervorgetreten waren, kümmerte in Europa weiterhin niemanden. Linker Rassismus - und Antisemitismus ist immer lupenreiner Rassismus - geht, wie so oft, als Kavaliersdelikt durch.

So oder so ähnlich sieht das wohl auch Frau Merkel, wenn sie sich jetzt mit den beiden Antisemitinnen solidarisch erklärt. Anders als Trump, der die vier Frauen als das bezeichnet, was sie sind: »linke Ideologen«, die unsere Verfassung zerstören wollten, sieht Frau Merkel wohl nur den Flüchtlingshintergrund der beiden und ignoriert deren antisemitischen Hintergrund - so wie wir ja auch in Deutschland erleben, wo die Hisbollah weiterhin zugelassen ist, Holocaustleugner aus dem Iran zur Ebert-Stiftung eingeladen werden und Davidsterne ungestraft verbrannt werden können.

Aber Merkel wäre nicht Merkel, wenn sie in völliger Unkenntnis der Geschichte der Vereinigten Staaten den US-Präsidenten nicht auch noch belehrte, dass die USA »ein Land ist, in dem Menschen ganz unterschiedlicher Nationalität zur Stärke dieses amerikanischen Volkes beigetragen haben.«

Angela Merkel, diese politisch durch und durch gescheiterte Existenz, hat kein Gefühl für die Peinlichkeit ihrer Auftritte - nicht einmal, wenn sie sich als deutsche Kanzlerin vor aller Welt mit Antisemiten solidarisch erklärt.

Sven von Storch

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