Dass Gesundheitsminister Lauterbach ganz erheblich überfordert ist mit seinem Amt, haben wohl die meisten Bürger bemerkt. Doch nun scheint auch bei dem SPD-Politiker, der in diesem Jahr 60 wird, so etwas wie Einsicht zu dämmern, dass ein Ministeramt für ihn vielleicht zu viel ist.
In einem Gespräch mit der Deutschen Presse Agentur gestand der umstrittene Minister: »Die Aufgabe ist viel härter, als ich mir das vorgestellt hatte«.
Ach!?!
Hatte Karl Lauterbach vielleicht gemeint, ein Ministeramt sei eine Art Ringelpiez mit Anfassen des Kanzlers oder auch von Frau Lambrecht? So scheint zu sein. Und nach den vielen Talk-Show-Auftritten kann man ihm das ja auch nicht verdenken. Er, der noch heute unter einer Hauptschulempfehlung leidet, hatte wohl nur noch den Griff zur Macht vor Augen, als er im Dezember sein Amt antrat.
Es ist eine »Belastung, wie ich sie mir nicht vorgestellt habe«. Einmal natürlich »zeitlich«. Nach Köln kommt er nur noch selten. Die Tischtennisspiele mit seinem Freund Günter Wallraff finden nur noch selten statt.
Armer Kerl, der Karl.
Zumal Lauterbach nicht nur zeitlich unter Druck ist. »Auch was die Komplexität der Anforderungen angeht«, ergeben sich harte Belastungen. Dem Bürger dämmert, warum zur Zeit in Sachen Corona-Pandemie in Deutschland so einiges schief läuft. Es ist zu komplex für den Genossen.
»Ich arbeite von morgens früh bis spät in die Nacht hinein, und dennoch würde ich mir wünschen, dass der Tag mehr Stunden hat.« Er wird mit seiner Arbeit also nicht fertig.
Doch dem Minister, der sich Tag und Nacht bemüht und dabei an seine Grenzen stößt, kann geholfen werden. Er kann gehen. Zurücktreten, und alles hat ein Ende. Auch für den Bürger, für den der überforderte Politiker zu einer Belastung geworden ist, die er sich vorher nicht vorstellen konnte. Anschließend ginge es allen besser. Was will man mehr.


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