Kein wissenschaftlichen Fakten! Nur billige Werbung für neue Impfstoffe!

Lauterbach bläst zur nächsten Impfrunde!

Gesundheitsminister Lauterbach, SPD, verbreitet schon wieder: Die Impfung ist sicher und schützt. Belegen kann der für seinen Unsinn bekannte Minister davon nichts.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach war euphorisch. Nachdem die Europäischen Arzneimittelagentur für zwei neue Corona-Impfstoffe eine weitere Notfallzulassung gegeben hat, sprach der SPD-Politiker von einem »Quantensprung im Kampf gegen die Pandemie« – eine besonders dämliche Metapher, da ein Quantensprung den Energiewechsel eines Elektrons meint, der naturgemäß äußerst klein ist.

Dann kam er gleich zur Sache: »Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, Impflücken für den Herbst zu schließen.« Will heißen: Kommt Leute, lasst euch die vierte und fünfte Impfung reinhauen. Denn, so Lauterbach, »Jetzt können Impfstoffe eingesetzt werden, die gegen alle bisher bekannten Virusvarianten sehr gut wirken«. Woher Lauterbach das weiß, wenn der Impfstoff noch gar nicht eingesetzt wurde?

»Es gibt den Schutz vor schwerer Krankheit und vor Tod, das ist das Wichtigste«, schwadronierte Lauterbach in Zwangsgeldsender ARD, wieder ohne Belege zu nennen. »Aber wir gehen jetzt auch wieder davon aus, dass Schutz vor Ansteckung zumindest für eine bestimmte Zeit gegeben ist.« Und auch für diese Aussage ohne jede Zeitangabe sucht der Zuschauer vergeblich Belege.

Wem die Sprüche bekannt vorkommen, der liegt richtig. Mit ähnlichen Worten hatte Lauterbach in der Vergangenheit auch die anderen Impfstoffe angepriesen. Tatsächlich schützten die Impfstoffe weder vor Infektionen noch vor einer schweren Erkrankung. Und über die Nebenwirkungen informiert der Gesundheitsminister – vorsichtig gesprochen – nur sporadisch.

Geliefert werden sollen in einer ersten Charge etwa 14 Millionen Dosen innerhalb von zwei Wochen. Besonders dreist ist es, wenn der Gesundheitsminister erklärt, der Verfall der alten Impfstoffe sei ein »Luxusproblem«. Schließlich hatte er, Lauterbach, mit unserem Geld, Überdosen an Impfstoff gekauft. Die Impfindustrie wird es freuen. Denn deren Geld wird schwerlich verfallen.

»Ich bin erstmal dankbar, dass dieser enorme wissenschaftliche Sprung nach vorne gelungen ist«, behauptete Lauterbach. Dabei dürften es wohl eher die Verkaufszahlen sein, die ihn freuen. Und damit der Rubel weiter rollt, stehen »nur wenige Wochen später« Impfstoffe gegen die Varianten BA.5 und BA.6 zur Verfügung.

Denn, auch das gehört zur Wahrheit, die Karl Lauterbach verschweigt, die neuen Präparate sind nur auf die Omikron-Variante BA.1 zugeschnitten. Bei dem neuen Impfstoff handelt es sich also um einen eher kleineren Sprung. Ein Quantensprung eben. Und wahrscheinlich wird Lauterbach in einem Jahr behaupten: Genau das war von mir gemeint.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.