Bis vor kurzem war Lisa Poettinger eine von 50.000 Studenten an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Dann kam G7 und mit den Politikern kamen die Demonstranten. Eine von ihnen ist besagte Lisa Poettinger.
Als Studentin scheint Poettinger keine große Leuchte zu sein. Ihre Linkedin-Seite wimmelt von Fehlern. Dass sie sich selbst als »Student« bezeichnet, ist dabei wohl noch der verzeihlichtse. Peinlich sind die seitenlangen Listen mit unbedeutenden Hilfsarbeiten, die Frau Poettinger für relevant hält. Eine Kostprobe? – »Gab Nachhilfe in Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie, Sozialkunde, Geographie, Ethik« oder: »Reinigte Ferienwohnungen, empfang [sic!] Gäste, kümmerte mich um Tiere und Hof«. Natürlich fehlen die Flüchtlinge nicht: »gab Flüchtlingen Deutschnachhilfe«.
»Meine Freizeit«, schreibt Poettinger über ihre Aktivitäten, »gestalte ich mit Sport, lesen, zeichnen und ich genieße es, in der Gemeinschaft aktiv zu sein sowie mich über ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu informieren.« »Insgesamt«, resümiert sie, »würde ich mich als eine offene, mitfühlende und verantwortungsbewusste Persönlichkeit beschreiben.«
Da beginnt man, die mangelhaften Deutschkenntnisse vieler Migranten zu verstehen.
Vielleicht hat Lisa Poettinger ja in Ethik nicht aufgepasst oder musste gerade im Schweinestall aushelfen – »Ich Ethik, Du Scheinestall«. Jedenfalls postete sie am 13. Juni über Twitter: »Ich halte es für legitim, die Adressen von Nazis, Klimafaschos und Konzerneigentümer:innen zu veröffentlichen. Die Frage ist halt, was dann damit gemacht wird: Das Haus mit Farbe bewerfen oder Grafitti, cool. Gewalt gegen Leute schwierig…«
Wer die Antworten liest, weiß, mit wem es der Bürger bei den von der Politik hofierten Klimaaktivisten zu tun hat: Mit mehr oder weniger gut getarnten, durch und durch gewaltbereiten grün- und linksorientierten Radikalen, die sich weder um den Rechtsstaat kümmern noch um die Bürgerrechte der anderen Bürger.
Tatsächlich handelt es sich bei dem Tweet um eine Aufforderung zur Straftat. Denn »Doxing« – so nennt sich der Straftatbestand der Weitergabe von privaten Informationen über eine Person, um diese zu gefährden – kann nach § 126a mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden. Werden Daten verbreitet, die öffentlich unzugänglich sind, können daraus unter Umständen drei Jahre werden.
Hier ist Innenministerin Nancy Faeser gefragt. Denn Lisa Poettinger wird mittlerweile von den Medien als »Gesicht der G7-Proteste« gehandelt. Sie ist bekannt und es könnte ein Exempel statuiert werden gegen linke und grüne Gewalt. Im Fall einer Gefängnisstrafe könnte Frau Poettinger ja die Kantine putzen oder gemeinsam mit inhaftierten Clan-Mitgliedern einen Deutsch-Kurs besuchen.


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