Weiterer Erfolg von Trumps Friedenspolitik:

Israel und Sudan wollen Beziehungen normalisieren

Jerusalem und Khartum melden, dass der Kriegszustand beider Länder beendet sei. Auch das ist das Ergebnis der Außenpolitik Donald Trumps.

Donald Trumps Frage an den israelischen Ministerpräsident Netanjahu, ob der »schläfrige Joe« Biden das Abkommen ebenfalls hinbekommen hätte, müssen Diplomaten unbeantwortet lassen. Aber inoffiziell wird kaum jemand annehmen, dass Biden erreicht hätte, was Ende vergangener Woche Realität wurde: Israel und der Sudan haben den seit über 70 Jahren bestehenden Kriegszustand für beendet erklärt.

Seit 1948 kämpften sudanesische Soldaten in jedem Krieg, den arabische Staaten gegen Israel führten und jeweils verloren. Doch diese Zeit soll nun vorbei sein. Zwar wird noch nicht über den Austausch von Botschaftern gesprochen; aber das Ende des Kriegszustands lässt hoffen auf mehr.

Hintergrund der Entwicklung ist die geschickte Außenpolitik Donald Trumps, dem es zum einen gelang, den Sudan auf die Seite der Anti-Iran Koalition zu ziehen und der zum anderen wirtschaftliche Hilfe für das völlig verarmte Land versprach. Dafür wurde der Sudan von der Liste der Staaten genommen, die moslemischen Terror unterstützen.

Der Erfolg ist so groß, dass sogar der ansonsten nur noch im hetzerischen Tonfall über den US-Präsidenten schreibende deutsche Mainstream, von einem »Verdienst der Regierung von Donald Trump« sprach. Schließlich handelt es sich um das dritte Abkommen dieser Art in den letzten drei Monaten. Die acht Jahre der Regierung Obama waren dagegen geprägt von der stetigen Ausweitung der Kriegszonen.

Alle drei Staaten – Bahrein, Emirate und Sudan – sind Mitglieder der Arabischen Liga, die 2002 erklärt hatte, es könne keine Anerkennung Israels vor einem Rückzug Israels aus den 1967 eroberten Gebieten im Westjordanland geben. Diese Front bröckelt nun immer weiter.

Entsprechend groß ist der Ärger der Araber auf der Westbank. Sie verurteilten den Schritt der Regierung in Khartum umgehend. Unterstützt wurden sie von der links-liberalen Presse in Deutschland und den GEZ.-Medien. So stellte das Korrespondentenbüro der ARD in Tel Aviv auf Twitter heraus, dass »die palästinensische Führung« sich verraten fühle.

Der Studioleiter gab ohne ein Wort über den Frieden zu verlieren zu bedenken, das Abkommen könnte im Sudan »Unmut auslösen«.

Damit liegt er wohl falsch. Die erwarteten wütenden Gegenreaktionen der Bevölkerung im Sudan blieben aus. Statt dessen zitiert die »New York Times« einen anonymen hochrangigen sudanesischen Regierungsvertreter mit den Worten, die Bürger in Khartum erzählten von viel Vorfreude.

Nichts Neues von den GEZ-Medien aus Nahost. Noch vor einiger Zeit hatte der Chefredakteur der ARD laut Welt erklärt, »Trump hat in Nahost fast alle Türen zugeschlagen«; mehr als »Stillstand« sei unter Trump nicht zu erhoffen. Auch da lagen die GEZ-Medien völlig daneben.

Sven von Storch

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