Schon im Herbst 2015 war Mitleid die entscheidende Waffe von Medien und Migranten. Fotos von ertrunkenen Kindern machten die Runde. Journalisten halfen nach, um das Setting noch etwas wirkungsvoller zu machen.
Und auch in diesen Tagen wird es wieder mit derselben Masche versucht. Dass der Migrantenstrom überwiegend aus jungen Männern besteht, wird von den Medien durch die Betonung, es wären auch Kinder dabei, überspielt – bewußt überspielt.
Auch die Migranten beherrschen das Spiel mit dem Mitleid. Als Migranten, die auf einem Schlauchboot unterwegs sind, ein Boot der griechischen Küstenwache entdecken, zerstechen sie die Luftkammern, denn dann muss man sie retten. Dass dabei ertrunkene Kind wurde anschließend quasi als humane Dreingabe gesondert vermarktet, wie der Bericht beim Focus beweist.
In allen Berichten wird das schlechte Wetter an der Grenze betont. »Unter den Flüchtlingen, die bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt im Freien ausharrten, seien auch kleine Kinder«, schreibt das »Neue Deutschland« – als würde Kinder nicht reichen.
Dumm daran: Ein Blick in den Wetterbericht macht deutlich, dass es fake-news sind, die das ehemalige Kaderblatt der SED hier verbreitet. In Edirne etwa, knapp 5 Kilometer vom Grenübergang Pazarkule entfernt, sind es heute Morgen 18°, bis Mittag werden es wohl an die 21° werden.
Und auch auf Lesbos fällt das Thermometer nicht unter 11°. Und tagsüber steigt die Temperatur auf frühlingshafte 21°. Es gibt »ungestörten Sonnenschein«, meldet wetter.net.


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