Reaktion auf Ramelows Stinkefinger?

Erfurt_ Massenschlägerei vor Staatskanzlei

Vor der Staatskanzlei ist es zu einer Schlägerei zwischen Jugendlichen gekommen. Täterherkunft und Tatmotive sind unbekannt.

In Erfurt haben sich zwei Gruppen von Jugendlichen am Wochenende eine Schlägerei geliefert. Insgesamt waren 30 Personen beteiligt. Eine Gruppe flüchtete vom Tatort, als die Polizei erschien, die andere wartete auf die Beamten. Drei Beamte und fünf Jugendliche wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft Erfurt teilte mit, dass drei an der Schlägerei Beteiligte vorläufig festgenommen worden seien; zwei davon sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Hintergründe der Schlägerei sind den Behörden nicht bekannt. Über die Herkunft der Täter wurde nichts mitgeteilt. Laut Mitteldeutschem Rundfunk, MDR, der als erster berichtete, habe die Täterherkunft für das Geschehen keine Relevanz. Daher würde darüber auch nicht berichtet. Die Kommentarfunktion seiner Website wurde wegen zu umfassender Spekulationen über die Täter vom Staatssender abgeschaltet.

Die Welt berichtete ebenfalls von der Schlägerei, ließ ihre Kommentarfunktion aber online. In Kommentaren von Personen mit Detailkenntnissen hieß es, der Ort vor der Staatskanzlei würde umfassend videoüberwacht und tagsüber überwiegend von arabischen Jugendlichen bevölkert; in den Abendstunden wären viele von ihnen stark alkoholisiert.

Darüber, ob ein Zusammenhang zu der Geste von Bodo Ramelow besteht, kann nur spekuliert werden. Der Ministerpräsidenten der linksfaschistischen Linken hatte in der vergangenen Woche einem Parlamentarier der rechtskonservativen AfD den sogenannten Stinkefinger gezeigt und damit allgemeine Empörung ausgelöst.

Sven von Storch

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