Am Anfang sollten es zwei sein, dann wurden es drei: Für sie wurde eigens die Bezeichnung »Booster« geprägt, damit jeder spürt, wie es abgeht und keiner merkt, dass es drei sind. Doch nun, nachdem die teilweise Wirkungslosigkeit der drei Impfungen festgestellt wurde, wird eine vierte Impfung angeboten, von der Ständigen Impfkommission für Risikogruppen sogar empfohlen. Und wie reagieren die Kunden, also die Bürger?
Die Berichte der Kassenärzte sind eindeutig: Die Bürger wollen ihn nicht, den vierten »Pieks«, um in der Kita-Sprache der Politik zu verbleiben. Ihr Chef, Andreas Gassen, berichtet aus seiner Praxis gegenüber der Welt: »Wir machen es nicht, weil schlicht das Interesse unserer Patienten an einer vierten Impfung bei null liegt.« Das ist deutlich. Offenbar haben die Patienten die Kasperaden mit den Wortneuschöpfungen satt.
Kein Wunder! Denn auch bei den Ärzten ist Skepsis angesagt. Der Kassenärzte-Chef erklärt zwar, »dass bei Menschen, die eine schlechte Immunantwort haben, die vierte Dosis besser schützt«, relativiert seine Aussage aber durch den Zusatz: »zumindest für einen gewissen Zeitraum.« Und das, eine Impfung von sehr beschränkter Wirkungsdauer, das kennen wir schon, sagen sich da wohl viele Bürger. Das brauchen wir nicht.
Auch Gassen stellt die Frage: »wie wirksam eine Impfung ist, die jede drei Monate wiederholt werden muss.« Und er zitiert die deutliche Antwort der Fachwelt: »Wenn wir einen Impfstoff haben, den wir jedem alle drei Monate impfen müssen, dann ist es vielleicht der falsche Impfstoff. Wenn immer wieder erneute Booster-Impfungen empfohlen werden, kann das auch zum Vertrauensverlust in die gesamte Impfkampagne führen.«
Richtig! Und dieser Vertrauensverlust schlägt bei der Reaktion auf das Angebot einer vierten Impfung voll durch. Dass das Vertrauen zu den drei vorherigen Impfungen noch immer groß ist, kann man gleichfalls kaum sagen. Wen wunderts, hilft der Impfstoff doch ohnehin nur gegen Virus-Varianten vor denen nicht einmal mehr Karl Lauterbach warnt. Und zur Impfungen dieses Stoffes will man nun Pflegekräfte und schließlich die Bürger zwingen.


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