Seit einem Jahr steht der Polymerase Chain Reaction Test, kurz PCR-Test, mit dem ermittelt werden soll, ob eine Personen das Corona-Virus in sich trägt oder nicht, in der Kritik – jetzt hat die Weltgesundheits-Organisation, WHO, dem Polymerase-Kettenreaktions-Test in einer Erklärung vom 13. Januar wohl den Todesstoß versetzt. Unter dem harmlosen Titel: »Nukleinsäuretest-Technologien (NAT), die die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) zum Nachweis von SARS-CoV-2 verwenden« heißt es:
Je größer die Anzahl der Zyklen beim PCR-Test ist, bis das Ergebnis positiv ausfällt, desto geringer ist die Menge der vorhandenen Viren im Körper des Untersuchten. Daher müsse für den Fall, dass die Testperson keine Symptome zeige, entweder eine neue Probe genommen oder ein anderes Verfahren angewendet werden.
Insbesondere erinnert die WHO daran: »Most PCR assays are indicated as an aid for diagnosis« – »Die meisten PCR-Tests sind als Hilfsmittel zur Diagnose gekennzeichnet« – und nicht, wie es allgemein dargestellt wird, als das eigentliche Mittel zur Diagnose. Deshalb müssen, so die WHO weiter, »Gesundheitsdienstleister jedes Ergebnis in Kombination mit dem Zeitpunkt der Probenentnahme, dem Probentyp, den speziellen Test, klinischen Beobachtungen, der Patientenanamnese, dem bestätigten Status aller Kontakte und epidemiologischen Informationen betrachten.«
Kurz: Der PCR-Test alleine sagt wenig – die Rahmendaten sind der Schlüssel zur Diagnose.
Die deutschen Behörden machen es anders – wohl, weil sie mit den Tests ebenso überfordert sind, wie mit Impfungen und Quarantänemaßnahmen. Sie nehmen das Ergebnis des PCR-Tests und schließen daraus auf den Grad der Infiziertheit einer Testperson. Das aber ist, so die WHO, schlicht falsch oder zumindest grob fahrlässig.
Die deutschen Panik-Politiker und Virologen interessieren sich jedoch weder für wissenschaftliche Erkenntnisse noch für die Ratschläge der WHO – oder etwas genauer: Sie interessieren sich nur für die Ergebnisse und Ratschläge, die ihnen passen. Nur hat das mit Wissenschaft und einer vernünftigen Gesundheitspolitik wenig zu tun.
Und da sich die Mainstream-Medien ebenfalls wenig Interesse für die Sachlage zeigen, ist es am Ende wieder die Sache der Richter, unter Hinweis auf die Erkenntnisse der WHO dem systematischen Abbau der Bürgerrechte Einhalt zu gebieten.


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