US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania wurden positiv auf Corona getestet. Das teilte er heute morgen per Twitter mit und ergänzte sehr persönlich: "We will get through this TOGETHER!" - "Das stehen wir zusammen durch."
Auch Melania Trump schrieb in persönlichem Ton auf Twitter, "Wie viel zu viele andere Amerikaner in diesem Jahr sind der Präsident der Vereinigten Staaten und ich in häuslicher Quarantäne, nachdem wir positiv auf Covid-19 getestet wurden." Über ihren Zustand sagte sie: "Es geht uns gut, und ich habe alle bevorstehenden Verpflichtungen abgesagt." An ihre Leser gerichtet schreibt sie weiter: "Passt bitte auf euch auf, und wir werden alle gemeinsam da durchkommen."
Nur in den deutschen Mainstream-Medien sucht man vergeblich nach einem persönlichen Ton. Genesungswünsche sind keine zu finden. Eine Ausnahme machen lediglich die Kommentare der Leser.
Mit jedem Führer der Hamas oder einem Diktator in Nordkorea empfänden die Mainstreammedien in einem solchen Fall mit. Tag für Tag drücken sie auf die moralische Tube, wenn es um sogenannte Flüchtlinge geht. Nicht so beim US-Präsidenten. Im Gegenteil: Sie freuen sich, wie etwa die Welt, auf ein Debakel der Republikaner und sprechen von einem Wahlkampfgeschenk an die Demokraten. Unverhohlen werden Genugtuung und teilweise Häme verbreitet.
Und so wird die Doppelmoral der GEZ-Medien und der staatlich alimentierten Presse einmal mehr deutlich und ihr tiefer Hass gegen das erfolgreichste Land der Welt, gegen das Land, das die heutige Kultur maßgeblich bestimmt, zweimal sozialistischen Weltmachtphantasien ein Ende setzte und sich heute, beim dritten Versuch, in der Person Donald Trump als feste Burg erweist.
Wie sich die Ansteckung auf die Wahl im November auswirkt, muss sich erst noch zeigen. Es könnte Trump ähnlich wie Woodrow Wilson 1918 ergehen, der gesundheitlich schwer angeschlagen die wichtigen Wahlen ganz kurz vor Ende des Krieges verlor und dadurch politisch stark geschwächt nach Europa reiste - oder Trump übersteht die Krankheit wie viele andere auch ohne Folgen. Dann dürfte ihm das einen großen Schub gegenüber Biden geben, der auch ohne Corona keinen besonders stabilen Eindruck hinterlässt. Ein Präsident, der zur Risikogruppe gehört, und Corona gut übersteht, dürfte im November schwerlich zu besiegen sein.
Doch unabhängig von diesen Prognosen gebietet der politische Anstand, dem Präsidenten Donald Trump an einem solchen Tag persönlich zu begegnen und ihm das zu wünschen, was man in einem solchen eben wünscht, vorausgesetzt man hat Anstand: Eine schnelle Genesung.
In diesem Sinne von hier: "Werden Sie bald wieder gesund, Mister President!"


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