Nach Wochen Illegalität, Anarchie und Gewalt:

USA_ Polizei räumt Autonome Zone Seattle

Am gestrigen Mittwoch hat die Polizei von Seattle die sogenannte Autonome Zone zu räumen begonnen.

Am gestrigen Mittwoch hat die Polizei von Seattle begonnen, die sogenannte ›Autonome Zone Capitol Hill‹ zu räumen. Laut National Review drangen Beamte ab 10 Uhr in das Areal ein, das etwa 6 Blöcke umfasst. Die Anweisung dazu hatte Bürgermeisterin Jenny Durkan gegeben. Vor einiger Zeit hatte sie die linksradikalen Demonstrationen noch als Ausdruck von ›Demokratie‹ gepriesen und die Proteste als ›Sommer der Liebe‹ bezeichnet – wovon sie sich bereits Mitte Juni distanzierte.

Der Räumungsbefehl wurde gegeben, nachdem es in dem Stadtviertel, das unter Spöttern als ›Soviet Seattle‹ bezeichnet wird, zu mehreren Schießereien gekommen war. Innerhalb des Gebiets tragen einige Bewohner offen Waffen. Seit Beginn der Räumung hat die Polizei mindestens 10 Demonstranten verhaftet.

»Der Befehl und unsere polizeiliche Aktionen erfolgten nach wochenlanger Gewalt in und um die ›Capitol Hill Zone‹«, erklärte die Polizeichefin Carmen Best, »einschließlich vier Schießereien, die mehrmals zu Verletzungen und in zwei Fällen zum Tod von Teenagern führte.« Weiter sagte die Polizeichefin, sie unterstütze friedliche Demonstrationen. »But enough is enough.« – »Genug ist genug.«

Horace Lorenzo Anderson, der Vater des einen der beiden getöteten Teenager, forderte den umgehenden Einsatz der Nationalgarde in dem Gebiet. »Sie sollten sie hier einsetzen, um zu sagen ›Mann, es ist Zeit zu gehen, es ist Zeit, die Sache zu beenden‹«, sagte Anderson zu einem lokalen Nachrichtenkanal. »Hier gibt es keine Gerechtigkeit. Hier gibt es nur Gewalt.«

Sven von Storch

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