Panikmacher einmal mehr widerlegt

Studie_ Kinder entwickeln langfristigen Immunschutz gegen Corona

Anders als einige Experten in Deutschland befürchten, entwickeln Kinder einen langfristigen Immunschutz gegen das Corona-Virus.

In Deutschland gibt es die Meinung von Politikern wie Karl Lauterbach und Markus Söder – und es gibt die Meinung der Wissenschaftler. Die kommt in diesem Fall aus gleich vier Universitätskliniken, denen in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm. In einer Studie stellen sie fest, dass Kinder sich »innerhalb der Familien deutlich seltener ansteckten als Erwachsene«. Überdies sei der Krankheitsverlauf »meist deutlich milder«. Und als sei das nicht genug der guten Nachrichten, zeigt sich, dass die Immunantwort bei Kindern »im Schnitt stärker« ausfällt und »länger« anhält als bei Erwachsenen.

Damit widersprechen sie allem, was die deutsche Politik und die Experten vom RKI seit Wochen verbreiten, um einen neuen Lockdown und eine Impfpflicht durchzusetzen. Erst vor wenigen Tagen hatte Kanzleramtschef Helge Braun, CDU, sich eine Inzidenz von 800 zusammen fabuliert und Nachteile für Ungeimpfte mit der Sicherheit der Kinder begründet – beides offenbar Unsinn oder schlicht erlogen.

Für die Studie haben die Forscher Methoden: In der sogenannten Kohortenstudie wurden 328 Haushalte mit 548 Kindern und 717 Erwachsenen untersucht, in denen mindestens ein Mitglied früher eine laborbestätigte Corona-Infektion hatte. Die Reaktionen wurden drei bis vier Monate und noch einmal elf bis zwölf Monate nach der Infektion bestimmt.

Das Ergebnis ist deutlich:

Bei Kindern konnten Antikörperr fünfmal häufiger nachgewiesen werden als bei Erwachsenen, ohne dass sich Symptome zeigten. Kinder wiesen auch nach 11 Monaten mit über 96 Prozent einen höheren Antikörperspiegel auf als bei Erwachsenen mit etwa 83 Prozent. Für bemerkenswert erklärten die Forscher, dass die Infektionen in allen Altersgruppen eine ähnliche Reaktionen mit nicht-zellulären Körperflüssigkeiten wie Blut und Lymphe auslöste. Daraus folgern die Forscher: Die »langfristige humorale Immunantwort auf eine SARS-CoV-2-Infektion bei Kindern ist robust und kann selbst nach einer asymptomatischen Infektion einen langfristigen Schutz bieten.« Insbesondere schützen die kindlichen Antikörper gut gegen »die verschiedenen Virusvarianten« und das selbst bei »nicht sichtbar erkrankten Kindern«. »Keines der infizierten Kinder musste im Krankenhaus behandelt werden«, zitiert die Universitätsklinik Ulm die Studie.

Einmal mehr zeigt sich, dass Politik und Mainstream-Medien die Bürger mit falschen, unwissenschaftlichen Informationen in die Irre führen und in Panik halten. Andernfalls würde ein Kanzleramtschef wie Helge Braun seine unsinnigen Sätze nicht einmal zu Ende reden können – sie gingen im Gelächter der Journalisten unter.

Sven von Storch

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