Immer mehr Zulauf zu Corona-Protesten

Spaziergänge_ 200.000 Bürger demonstrierten auf 1.047 Veranstaltungen

Deutschland erlebt eine neue Form des Protestes gegen die Willkürmaßnahmen des Corona-Staats.

In einer für Deutschland beispiellosen Kette von Protestaktionen haben zusammen bis zu 250.000 Bürger friedlich gegen die neuen Willkürmaßnahmen des Corona-Staats demonstriert. Insgesamt fanden nach staatlichen Angaben 1.046 Aktionen statt. Offiziell wurden 188.000 Teilnehmer gezählt. Allerdings liegen die offiziellen Angaben in aller Regel deutlich unter den tatsächlichen Zahlen. Die meisten Demonstranten wurden in Cottbus und Rostock gezählt.

Teilnehmer der Spaziergänge nennen deutlich höhere Zahlen als die Polizei. Es ist die Rede von über 1.500 angemeldeten Veranstaltungen. Bei einer durchschnittlichen Zahl von 500 Teilnehmern würde das einer Gesamtzahl von 750.000 Teilnehmern entsprechen – also ganz deutlich mehr als die zugestandenen 188.000.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser, SPD, hatte sich am Montag eigens nach Dresden begeben. Vor Ort machte sie sich gemeinsam mit ihrem sächsischen Kollegen, Innenminister Roland Wöller, CDU, ein Bild über die Einsatzführung in Sachsen. »Bei meinem Besuch in Dresden gestern habe ich erlebt«, sagte die Ministerin später, »wie besonnen und professionell die Polizei die Einsatzlage bewältigt hat.« Offenbar hatten die Demonstranten durch ihr diszipliniertes Auftreten den Ordnungskräften ihre Arbeit am Montag leicht gemacht.

Weder die SPD-Ministerin noch der CDU-Minister kamen in Kontakt mit den Demonstranten. Beide Minister waren, ihrem obrigkeitsstaatlichen Selbstverständnis entsprechend, allein an dem Vorgehen der Polizei interessiert. Ohne Belege nennen zu können, warnte Ministerin Faeser vor einer angeblichen Radikalisierung, der offenbar friedlichen Proteste. »Wir verzeichnen leider regional einen sehr großen Zulauf der Rechtsextremisten und das bereitet uns schon Sorgen«, erklärte Faeser, Sie beklagte »Hass« und »Gewalt« bei den Demos gegenüber Polizeibeamten, obwohl es praktisch zu keinerlei Übergriffen gekommen ist.

Die Doppelmoral der SPD ist allgegenwärtig und wird hier von der Ministerin verkörpert. Demonstrationen der von den Sozialdemokraten unterstützten Antifa enden praktisch immer in flächendeckenden Gewalttätigkeit gegen Polizisten, finden aber kaum ernsthafte Kritik unter den regierenden Sozialdemokraten. Die Floskel: Wer an den Protesten teilnimmt, müsse sich fragen: »Mit wem geht man da auf die Straße?« wirkt daher aus dem Mund eines Sozialdemokraten schon fast lächerlich. Andere würden sagen: Zynisch.

Der Mainstream stellte in seiner Berichterstattung jede noch so kleine Ordnungswidrigkeit in den Vordergrund. Auf die Inhalte der Protestzüge wurde nach Möglichkeit überhaupt nicht eingegangen. In den Redaktionsstuben dieser Mediengruppen funktioniert der Obrigkeitsstaat noch immer makellos.

Sven von Storch

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