Interne Dokumente und E-Mails belegen:

Rot-China hielt offenbar Daten über das Corona-Virus bewußt zurück

Zu Beginn der Corona-Pandemie hat Rot-China die WHO offenbar nur mit einem Minimum an Informationen beliefert. Kein Grund zur Kritik für die WHO.

Mehr als eine Woche hat Rot-China wichtige Informationen über das in jenen Tagen völlig neue Coronavirus zurückgehalten haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP nach Auswertung von internen Dokumenten und E-Mails sowie zahlreichen Interviews, die die Agentur geführt hat.

Die kommunistischen Behörden besaßen danach offenbar tagelang Informationen, die sie bewusst zurückgehalten haben. Bereits Mitte Dezember war Ärzten aufgefallen, dass Patienten an einer ungewöhnlichen Lungenentzündung erkrankten und sie hatte kommerzielle Labore um Hilfe gebeten. Bis zum 27. Dezember hatte das Unternehmen Vision Medicals den genetischen Code eines neuartigen Virus größtenteils entziffert. Die Behörden in Wuhan waren ebenfalls gewarnt. Am 2. Januar hatte ein Team vom Virologischen Institut Wuhan das Virus komplett entschlüsselt.

Dann verhängt Rot-Chinas oberste Gesundheitsbehörde eine Nachrichtensperre. Die Labore durften nicht mehr ohne Erlaubnis über das neuartige Virus berichten. Selbst als sich die Verdachtsfälle häuften, schwiegen die kommunistischen Behörden in stalinistischer Manier.

Dabei hätte die Informationen aus Rot-China den Behörden der umliegenden Länder bei der Identifikation von Infizierten geholfen. Schon der genetische, der den chinesischen Laboren bekannt war, hätte genügt, um das neue Virus bei Verdachtsfällen zu erkennen. Zudem hätte mit dem entsprechenden Wissen über das Virus früher Tests, Medikamente und Impfstoffe entwickelt werden können.

Erst am 20. Januar warnten chinesische Behörden davor, das Virus könne sich unter Menschen ausbreiten. Ein WHO-Vertreter reiste nach Peking. Anschließend entschied die WHO, am 30. Januar den weltweiten Notstand auszurufen. Die WHO bedankte sich ausführlich bei China. »China hat bereits Unglaubliches geleistet«, feierte die WHO das kommunistische Regime, »um die Übertragung des Virus auf andere Länder einzuschränken.« Die WHO bedankte sich bei Rot-China zugleich öffentlich für dessen Hilfe und die »umgehende« Veröffentlichung des genetischen Codes.

Das Gegenteil war richtig. Rot-China hatte, wie es scheint, weder geholfen. Noch hatte es umgehend informiert. Und – aller schlechten Dinge sind drei – die WHO wußte davon. Bei einem internen Treffen hatte sich der oberste WHO-Repräsentant in China, Gauden Galea, beklagt: »Wir sind jetzt an dem Punkt, wo wir 15 Minuten, bevor CCTV berichtet, Bescheid bekommen.« – CCTV ist der staatliche Sender China Central Television.

Der Vorwurf von US-Präsident Trump, die WHO steckte mit Rot-China unter einer Decke, um das Ausmaß der Epidemie zu verschleiern, wird einmal mehr untermauert. Die Vertreter des kommunistischen Regimes haben das bisher immer bestritten und schweigen bisher zu den Vorwürfen. Die WHO erklärte, erst dann Stellung zu nehmen, wenn sie die Unterlagen von AP eingesehen habe; diese hat die Nachrichtenagentur AP nicht weitergegeben, um ihre Quellen zu schützen.

Sven von Storch

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