Fördern Ministerien und Schulen Rassismus gegen Weiße?

Polizei-Workshop_ Weiße sollen sich für ihre Hautfarbe schämen

Mit fragwürdigen Kursen erniedrigen deutsche Behörden Schüler, angehenden Polizisten und Soldaten – vorausgesetzt, sie sind weiß.

In den Achtziger Jahren gab es einen Sketch: Eine Gruppe ›Anonymen Ausländerfeinde‹ schmiert Reih um ein Mitglied mit schwarzer Schuhwichse ein und schickt sie dann in die Stadt. Sie sollen erleben, wie es ist, ein N-Wort zu sein.

Eine Variante zum Thema bietet ›Diversity Works‹ an. Jürgen Schlicher und seine Kollegen wie Şeydâ Buurman-Kutsal, Nkechi Madubuko oder Rabia Küçükşahin haben es sich laut Website zum Ziel gesetzt, in diversen Kursen »die Braunäugigen und die Blauäugigen« in »höchstem Maß spüren« zu lassen, »welche Auswirkungen Diskriminierung hat«. Laut Bild werden sie im Kurs »Blue-eyed« dafür »systematisch fertig gemacht«.

Schüler sind besonders häufig in den Kursen. Doch nun sind auch Soldaten des Panzergrenadierbataillons aus Brandenburg dabei. Aus dem Bundesverteidigungsministerium heißt es zur Rechtfertigung: Es handelt sich um eine Maßnahme der »politischen Bildung« und gehöre zur »Führungskultur der Bundeswehr«. Durch das, was andere Psychoterror nennen würden, wolle man die »Soldaten in die Lage versetzen, für die im Grundgesetz ausformulierten Grund- und Menschenrechte bewusst einzutreten«.

In Schleswig-Holstein und Hessen werden angehende Polizisten durch die rassistischen Psychokurse geschleust. Hier heißt es aus der zuständigen Polizeidirektion, die Workshops liefen unter dem Oberthema »Interkulturelle Kompetenz«. Die staatlich finanzierten Kurse werden von ›Diversity Works‹ online für 2.400 bis 3.800 Euro angeboten. Wie viel die Ministerien hingeblättert haben, ist nicht bekannt.

Der Ablauf der Kurse bietet für jeden Rassisten reichlich Gelegenheit, sich auszutoben – vorausgesetzt es ist Rassismus gegen Weiße. Diese werden durch besondere Kleidungsstücke gekennzeichneten dann schikaniert, beleidigt und für blöd erklärt. Am Ende fühlten sich zum Beispiel die des Kaiserin-Theophanu-Gymnasiums in Köln-Kalk »verloren,unterdrückt, aggressiv, traurig«, und »verängstigt. Die Schule kümmerte das offenbar nicht. Sie warb auf ihrer Website für die Kurse:

»Wir fanden das Experiment sehr interessant und informativ. Dabei haben wir Erfahrungen gesammelt, die die meisten sonst nicht gemacht hätten. Wir sind der Meinung, dass das Seminar nicht nur mit Schülern, sondern auch mit Lehrern und anderen durchgeführt werden sollte. Denn es sollte immer und überall aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus vorgegangen werden.«

Unterzeichnet: »Berk Akbulut, Nour Khammar, Mahni Touri«.

So macht Schule Spaß!

 

 

Sven von Storch

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