In Peking werden Händler und Restaurants aufgefordert, arabische und islamische Symbole von ihren Geschäften zu entfernen. Aufschriften wie "Halal" oder islamische Symbole wie der Halbmond müssen abgehängt werden.
Insgesamt waren in den letzten Tagen, wie die Jerusalem Post berichtet, 11 Restaurants und Händler direkt betroffen. Aufsichtsbeamte forderten die Betreiber der Geschäfte auf, die Symbole sofort und in ihrer Gegenwart abzuhängen.
Der Betreiber eines Restaurants, der anonym bleiben wollte, berichtete, die Beamten hätten erklärt, die Symbole seien Teil einer fremden Kultur und sie wären aufgefordert, sich mehr der chinesischen Kultur zu widmen. Kein Betreiber ist bisher bereit, seinen Namen zu nennen.
Die Maßnahme ist Teil einer seit längerem Kampagne. In ihrem Rahmen wurden auf vielen Moscheen pagoden-artige Dächer montiert. Ein besonderes Anliegen der Behörden ist die völlige Zurückdrängung des Arabischen. Arabisch wird als nicht kontrollierbarer Teil der Gesellschaft verstanden. Daher legen die Verantwortlichen besonderes Gewicht auf die Verwendung des Chinesischen auch und gerade im religiösen Rahmen.
In China leben etwa 20 Millionen Moslems. Konflikte mit der Regierung gibt es seit 2009, als es zu größeren Aufständen in Westchina kam. Nach der Niederschlagung der Aufstände kam es sporadisch zu Terroranschlägen wie Messerattacken und Bombenanschlägen.


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