Mit einer offen anti-semitischen Zeichnung hat das geistliche Oberhaupt des Irans, Ali Chamenei, internationale Proteste ausgelöst. Unter dem Titel »Die Endlösung« zeigt das Bild den Tempelberg in Jerusalem und feiernde Soldaten mit Palästinenserflaggen; dazu sind Menschen mit Fahnen der islamischen Terrorgruppen ›Hamas‹ und ›Hisbollah‹ vor der al-Aqṣā-Moschee zu sehen.
In einer ersten Reaktion verurteilte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Veröffentlichung auf Chameneis Website scharf. »Chameneis Drohungen ›Endlösung‹ gegen Israel umzusetzen«, twitterte Netanjahu, »erinnern an die 'Endlösung' der Nazis zur Vernichtung des jüdischen Volkes«.
US-Außenminister Mike Pompeo schloss sich der Verurteilung umgehend an. Ebenfalls auf Twitter sprach er von einer »widerlichen und hasserfüllten antisemitischen Bemerkung". Ergänzend fügte Pompeo hinzu, der Iran sei führender Unterstützer von Terrorismus und Antisemitismus.
Aus Berlin ist bisher keine Stellungnahme bekannt. Bundespräsident Steinmeier, Außenminister Maas und Mitarbeiter des Außenministeriums waren in den vergangenen Monaten immer wieder heftig wegen ihrer freundschaftlichen Kontakte zu dem anti-semitischen Regime in Teheran kritisiert worden. So hatte Steinmeier dem Machthabern zum Jahrestag der islamischen Revolution gratuliert. Heiko Maas hat wiederholt anti-israelische Resolutionen in der UNO unterstützt.
Auch bei Grünen und Linken finden die Forderungen des islamo-faschistischen Regimes nach Rückeroberung Jerusalems und ganz Israels durch die Araber immer wieder Unterstützung. So zeigte eine Abgeordnete der Linken Landkarten, auf denen Israel nicht eingezeichnet war.


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