Zahlen vom Robert-Koch-Institut sagen deutlich:

Impfung lässt Bürger schutzlos gegen Omikron

Die Zahlen der Fachleute sind eindeutig. Aber der Bundesgesundheitsminister ignoriert oder verdreht sie.

Ginge es nach Gesundheitsminister Lauterbach wären an jeden Bürger ab 18 drei Dosen Impfstoff gespritzt. Weil das gegen Corona hilft. Doch die Impfstoffe wurden gegen ganz andere Varianten von Corona entwickelt. Insbesondere nicht gegen Omikron.

Wers nicht glaubt, werfe einen Blick auf die Daten des Robert-Koch-Instituts. Seit vier Wochen sind die Inzidenzen für die drei Gruppen zweimal geimpft, geboostert und ungeimpft in der Altersgruppe 18 bis 59 mehr oder weniger gleich, wie ein Blick auf die Graphiken zeigt.

Fallzahlen, 31.März 2022, Quelle RKI

Auf eine Anfrage der Welt antwortet das RKI: »Wir gehen davon aus, dass die Gründe hierfür sowohl in der geringeren Effektivität der COVID-19-Impfung gegenüber leichten Infektionen mit der Omikron-Variante, in einer nachlassenden Impfeffektivität durch Zeitablauf als auch in dem sich in den Altersgruppen und nach Impfstatus unterscheidenden Test- und Expositionsverhalten zu finden sind.« – Deutliche Worte. Gegen Omikron helfen die Impfungen herzlich wenig. Nach drei Monaten ist die Wirkung, falls überhaupt jemals eine bestand, perdu.

Fallzahlen, 21.April 2022, Quelle RKI

Der Gesundheitsminister scheint anderer Meinung zu sein. Auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Kubicki, FDP, antwortet sie wahrheitswidrig: »Nach einer vollständigen Impfserie ist das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion deutlich reduziert.«

Kennt Minister Lauterbach die Daten vom RKI etwa nicht? Ein Institut, das seinem Ministerium untergeordnet ist. Oder lügt er frech, um weiter seine Überdosen an Impfstoff verspritzen zu können?

Für die Impfpflicht in Pflegeeinrichtungen bedeuten diese Daten, wie der Gesundheitsexperte Martin Sichert, AfD, betont, dass ihre Begründung, dass es bei geimpften Personen »in geringerem Ausmaß als bei nicht geimpften Personen« zu Ansteckungen kommt, hinfällig ist.

Aus dem Ministerium heißt es dagegen von der Parlamentarischen Staatssekretärin Sabine Dittmar, einer Parteikollegin von Karl Lauterbach unter Berufung auf eine Reihe von Studien: »Zusammenfassend führen die COVID-19-Schutzimpfungen dazu, dass geimpfte Personen im Vergleich zu ungeimpften Personen weniger zur Ausbreitung des Erregers beitragen, was insbesondere dem Schutz vulnerabler Personengruppen vor einer SARS-CoV2-Infektion dient.« Dass Frau Dittmar aus Studien zitiert, die nur die Wirkung in den ersten drei Monaten der Impfung behandelt, verrät die SPD-Politikerin nicht. Darauf muss der Virologe Hendrik Streeck eigens verweisen.

So wird der Bürger weiter über die Wirkung einer Impfung getäuscht, damit der Gesundheitsminister weiter Impfstoffe einkaufen kann. Die liegen anschließend auf Halde und verlieren dabei komplett jede Wirkung. Und über die Nebenwirkungen wird vom zuständigen Minister herzlich wenig gesagt.

Sven von Storch

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