Nachdem die Polizei versagte:

Griechen wehren sich gegen Invasion aus der Türkei

Auf der Insel Lesbos versuchen Bürger, die Anlandung weiterer Migranten aus der Türkei zu verhindern.

Die Situation auf den der türkischen Küste vorgelagerten griechischen Inseln hat sich in den letzten Stunden dramatisch verändert. Während die aus der Türkei mit Schlauchbooten anlandenden Araber und Afrikaner bisher in Lager gebracht worden sind, wehren sich die Inselbewohner seit etwa zwei Tagen gegen die Invasoren. In einigen Orten wurden Bürgerwehren aufgestellt.

Zunächst versuchen die Bürger die Anlandung weiterer Boote mit Migranten zu verhindern. So treibt im Hafen von Thermi ein Boot mit Migranten zunächst vor einem Anleger. Als die griechische Küstenwache die Migranten an Land gehen lassen will, greifen die Bürger ein. Ein deutscher Journalist beschreibt das Geschehen: »Am Pier hatte sich eine Gruppe von Einheimischen versammelt, die die Menschen nicht an Land lassen wollten.« – »Sie haben sie wüst beschimpft, obwohl auch kleine Kinder an Bord waren.« Einige riefen: »Geht zurück in die Türkei«,

Als der Journalist Fotos machen will, wird er von den Inselbewohnern angegriffen. Sie haben von den Darstellungen gerade deutscher Journalisten, die immer wieder betonen, bei den invasionsartig anstürmenden Arabern und Afrikanern handle es sich vielfach um Kinder, genug. Der Journalist wird mehrmals geschlagen, seine Kamera ins Hafenbecken geworfen. »Eine Platzwunde am Kopf wurde genäht. Ich habe Prellungen am Kopf und Körper«, sagt der Journalist später laut Zeit.

Doch nicht nur in den Häfen, auch im Landesinneren wehren sich die Bürger gegen die neuerliche Invasion aus der Türkei. Bürgerwehren wurden gebildet. Ihre Mitglieder haben Straßensperren errichtet, um Migranten abzufangen. Ein EU-Angeordneter der Grünen wurde ebenfalls bedroht und zeitweise festgenommen. Als die Polizei einschritt, wurde der Abgeordnete mit auf die Wache genommen. Mitgliedern der Hilfsindustrie erging es ähnlich.

Auf den griechischen Inseln sind insbesondere deutsche Journalisten nicht gerne gesehen. Sie gelten als Sympathisanten arabischer und afrikanischer Migranten und werden immer wieder in eine Reihe mit den national-sozialistischen Besatzern des Zweiten Weltkriegs gestellt. Damals wurden die Inseln von Italienern und Deutschen besetzt und es kam zu mehreren Massakern. Die deutschen links-grünen Journalisten und Politiker mögen selber keine Besatzer sein – und doch befördern sie die Besetzung der Inseln.

Dass die links-grüne Presse in Deutschland die griechischen Bürgerwehren als Rechtsradikale zu denunzieren versucht, wie etwa der Spiegel, mutet vor diesem Hintergrund an wie ein schlechter Witz der Geschichte. Allerdings passt es zur Masche, die man im Kanzleramt in Berlin gegenüber anderen Ländern Mittel- und Osteuropas wie Tschechien, Polen und Ungarn und auch gegenüber der eigenen Bevölkerung anzuwenden gewohnt ist.

Da wirkt der Angriff auf ein bereits geräumtes Lager wie ein Fanal. Es handelt sich um ein ehemaligen Erstaufnahmelager auf Lesbos. Es wurde in Brand gesteckt. Die Flammen loderten hoch.

Gestern hat Griechenland das Recht auf Asyl für einen Monat ausgesetzt.

Sven von Storch

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