Vorzeigearaberin des Rot-Rot-Grünen Berliner Senats:

Cheblis Clan in dunkle Geschäfte verwickelt_

Der Ehemann von »Rolex-Genossin« Sawsan Chebli ist womöglich in dunkle Geschäfte verwickelt.

Der Ehemann von Sawsan Chebli, SPD, ist womöglich in dunkle Geschäfte verwickelt; das berichtet die Welt. Demnach erhielt Nizar Maarouf für die Vermittlung von Patienten für den kommunalen Berliner Krankenhauskonzern Vivantes im Jahr 2008 Provisionen, die nach Einschätzung von deutschen Gerichten als »sittenwidrig« gelten. So erhielt Maarouf 27,000 Euro von Vivantes. Anschließend wurde der ehemalige Medizinstudent Vizedirektor der Auslandssparte des Klinikkonzerns.

Einmal bei Vivantes, erhielten zwei Nichten seiner Ehefrau Sawsan Chebli unter Maaroufs Leitung eine Anstellung bei Vivantes. Laut Welt sollen die beiden umtriebigen Damen über einen längeren Zeitraum Geldbeträge in Höhe von insgesamt mehr als 100.000 Euro von Patientenkonten an sich selbst ausgezahlt haben. Deshalb gerieten beide im Sommer 2017 ins Visier einer internen Revision, in deren Folge das Arbeitsverhältnis beendet wurde.

Doch der Ehemann von Sawsan Chebli versorgte nicht nur Mitglieder des Clans seiner Ehefrau mit lukrativen Stellungen. Im Frühjahr 2020 vermittelte er zwei CDU-Abgeordneten Nikolas Löbel und Mark Hauptmann an die Geschäftsführung seines damaligen Arbeitgebers Sana. Die Abgeordneten versuchten sich später im Maskengeschäft und boten dem Konzern gegen Provision an, Schutzmasken zu beschaffen.

Löbel und Hauptmann sind mittlerweile keine Unbekannten mehr. Der baden-württembergische Abgeordnete Nikolas Löbel legte sein Mandat nach Vorwürfen, 250.000 Euro an der Vermittlung von Schutzmasken-Aufträgen verdient zu haben, nieder. Der thüringsche Abgeordnete Mark Hauptmann hat sein Mandat wegen dubioser Verbindungen nach Aserbaidschan ebenfalls niedergelegt und ist aus der CDU ausgetreten.

Zurück zum Chebli-Clan: Laut Welt äußerten sich Maarouf und Chebli auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen. Die Araberin Chebli ist Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales im Müller-Senat. Sie war 2018 ins Gerede gekommen, als sie eine Rolex-Uhr trug. Darauf angesprochen, keifte sie: »Wer von Euch Hatern hat mit 12 Geschwistern in 2 Zimmern gewohnt, auf dem Boden geschlafen und gegessen, am Wochenende Holz gehackt, weil Kohle zu teuer war? Wer musste Monate für Holzbuntstifte warten? Mir sagt keiner, was Armut ist.«

Nach den Vorwürfen gegen ihren Ehemann wird Cheblis Rolex vielleicht noch einmal zum Thema. Kritik wird sie aber wahrscheinlich unter Verwies auf ihren Migrationshintergrund abwehren – eine Masche, die Chebli beherrscht wie kaum eine zweite.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.