Rechnen Weiße und Schwarze anders?

Bill Gates unterstützt völkische Mathematik

Anti-Rassismus Kampagnen werden immer absurder – aber auch von immer denselben Personen und Gruppen finanziert.

Die Anti-Rassismus-Kampagnen linker Gruppen werden immer absurder. Unter dem Titel: »A Pathway to Equitable Math Instruction«, zu deutsch: »Ein Weg zu gerechtem Mathematik-Unterricht« wird auf equitablemath.org eine Art richtigerer Mathematik angeboten. Also gibt es wohl auch eine ungerechte, unrichtige Mathematik. Und die ist, wie könnte es anders sein: Weiß.

Gegen diese Weiße Mathematik bietet das Portal Material für eine Ethno-Mathematik, die auf der These basiert: »Die Idee, Mathematik sei rein objektiv ist, ist eindeutig falsch, und sie zu lehren ist es noch viel mehr. Die Aufrechterhaltung der Idee, dass es immer richtige und falsche Antworten gibt, verewigt die Objektivität ebenso wie die Angst vor einem offenen Konflikt«

Denn weiße Mathematik geht davon aus, die Ergebnisse der Mathematik sind objektiv, also nicht abhängig von Geschlecht, Herkunft oder Rasse. Wer das für falsch hält, glaubt ganz offenbar an von Geschlecht, Herkunft und Rasse abhängige Ergebnisse – also glaubt er an eine rassistische Mathematik.

Das Portal dankt laut Website zahlreichen Partnern; darunter so illustre Gruppen wie dem »Kalifornischen Verband afro-amerikanischer Superintendenten und Administratoren«. Und dann, ganz am Ende der Seite kommt eine besondere Danksagung für die finanzielle Unterstützung. Dieser Dank gilt der »Bill and Melinda Gates Foundation« für ihre »generöse finanzielle Unterstützung«.

Nachdem Bill Gates mit einem lausigen Betriebssystem und diversen softwaretechnischen Tricksereien, die Microsoft – wörtlich übersetzt Klein & Weich – immer mal wieder an den Rand der Zerschlagung brachten, viele, viele Milliarden verdient hat, unterstützt er nun also eine Gruppe, die postuliert, die Ergebnisse der Mathematik wären abhängig von der Rasse. Die letzten, die eine ähnliche Idee in Deutschland vertraten, haben in Deutschland schon lange keinen Einfluss mehr auf das Unterrichtsmaterial. Und sie sprachen auch nicht von rassistisch, sondern sie sprachen von »völkisch«. Ihr Beitrag zur objektiven Mathematik ist allerdings marginal.

Sven von Storch

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