Alljährlich ziehen islamische Antisemiten zum Al Quds-Tag, dem symbolischen Marsch nach Jerusalem, über den Ku'damm. Was sie behaupte, behaupten auch viele Linke und Grüne: Israel sei ein Apartheidsstaat. Was sie sich wünschen, das wünschen auch viele Linke und Grüne: Israel möge aus den sogenannten besetzten Gebieten verschwinden. Was sie propagieren, das propagieren auch viele Linke und Grüne: Israel solle die Araber, die 1948 ihre Städte verließen, zurückkehren lassen.
Vielleicht liegt es ja an dieser ideologischen Übereinstimmung, dass der Rot-Rot-Grüne Senat gegenüber der alljährlichen Al-Quds-Demonstration arabischer Antisemiten so ungemein konziliant ist. Man fühlt sich mit den sogenannten Palästinensern verbunden. Die terrorisieren zwar seit 7 Jahrzehnten die Juden aus Israel mit tausenden Bomben und beschießen den jüdischen Staat erst dieser Tage wieder mit Raketen, die der Iran ihnen liefert. Doch Grüne und Linke kümmert das nicht. Sie laufen mit ihren Palästinensertüchern herum und wissen von nichts.
Richtig! – Das Demonstrationsrecht ist eine wichtige und richtige Sache. Aber seit wann schützt das Demonstrationsrecht offenen Antisemitismus ? Noch dazu in Deutschland.
Ganz einfach. Seit zumeist arabische Moslems ihn offen äußern. Seit diesen Tagen kann sich jeder linke und grüne Antisemit, dem die Landkarten in Nahost erst wieder gefallen, wenn der jüdische Staat ausgelöscht ist, hinter seinen arabischen Freunden verstecken.
Denn das verlangt nach einer Erklärung: Warum sind die ungezählten und vom Staat gut dotierten Initiativen, die ansonsten so schnell wie kaum einer sonst, hunderte Demonstranten mobilisieren, gegenüber Al Quds so still und passiv ? Gibt es noch einen anderen Grund als stilles Sympathisantentum mit den antisemitischen und moslemischen Teilnehmern dieses Marsches ? – Schwerlich lässt sich ein anderer nennen.
Moralisch sehen sie sich wahrscheinlich im Recht. Denn solange ein Außenminister Heiko Maas keine Schamgrenze kennt, wenn es darum geht, sich mit iranischen Antisemiten zu treffen und solange Diplomaten des Außenministeriums einen oberen Rang auf Listen mit Antisemiten erreichen - solange werden sich auch seine ideologischen Genossen kaum gedrängt fühlen, islamischen Antisemiten das Demonstrieren zumindest schwerer zu machen.
Der Antisemitismus ist in Deutschland niemals verschwunden. Soviel ist richtig. Aber erst mit dem Islam ist der Antisemitismus wieder ein akzeptierter Teil der Gesellschaft geworden. Daran können all die heuchlerischen Parolen nichts ändern. Und deshalb wird der Ku'damm wie selbstverständlich für den Al Quds Marsch geräumt.


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