Beginnen jetzt die großen Säuberungen bei den Grünen?

Annalena Baerbock will Boris Palmer loswerden!

Nach einem angeblich rassistischen facebook-Posting wollen die Grünen ihren besten Mann aus der Partei werfen.

Ein Torwart, der einen Schwarzen als »Quotenschwarzen« bezeichnet, ein Schwarzer, der »vergasen« sagt, und dafür eine Einnahmequelle verliert, ein Bürgermeister der von einem Schwarzen sagt, er habe einer weißen Frau seinen »negerschwanz [sic] angeboten«. Dazu eine Presse, die sich nicht einmal getraut, den indizierten Satz auszuschreiben. – Deutschland scheint ein Tollhaus zu sein.

Scheint! – Denn der Bürgermeister ist kein geringerer als Boris Palmer. Aus Sicht der Grünen ein Querulant – in den Augen vieler Deutscher ein tauglicher Kanzler. Tauglicher jedenfalls als seine vor-diplomierte Parteikollegin ohne Amts- und Berufserfahrung Annalena Baerbock.

Besagte Möchte-Gern-Kanzlerin hat denn auch die Gelegenheit gleich beim Schopfe ergriffen und plädiert dafür, den unliebsamen Konkurrenten aus der Partei werfen zu lassen. Kurz danach stimmte ein Landesparteitag am Samstag mit 161 gegen 44 Delegierte für ein Ausschlussverfahren. Das ist zwar konsequent, aber politisch womöglich sehr unklug. Denn jede Partei hätten einen solchen Politiker gern in ihren Reihen. Mit den Freien Wähler würde Palmer Tübingen mit Leichtigkeit für die Freien Wähler erobern.

»Einzuholen ohne rauszuwerfen« – das muss Frau Baerbock von ihrer Ziehmutter Angela Merkel noch lernen. Die hat das allerdings auch 16 Jahre geübt.

Nun waren die Grünen schon immer auch eine links-radikale Kaderpartei. Die alt-kommunistischen Recken Trittin und Kretschmann stehen dafür. Also muss eine Säuberung her, das Markenzeichen linker Parteien. Wer es nicht weiß: Die meisten Kommunisten wurden von Kommunisten ermordet. Da ist ein Parteiausschluss noch relativ harmlos.

Zwar ist es der Anlass nicht wert. Palmer hatte auf Facebook lediglich den Kommentar einer anderen Nutzerin wiederholt, die geschrieben hatte, dass Aogo einer Bekannten am Strand von Mallorca gesagt haben soll… Ach lassen wir das.

Hinter dem Wortschwall und dem Schwall von Verboten steckt nichts weiter als Machtpolitik. Baerbock will einen möglichen Konkurrenten wegbeißen. Denn sie weiß, dass es mit ihrer Mehrheit nicht allzu weit her ist. Und die Grünen würden lieber Palmer wählen, als niemals Kanzler zu werden.

Sven von Storch

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