Mangelnde Permeablität sorgt für zu viel Kohlendioxid beim Atmen

Medizinische Masken_ Zu viel Kohlendioxid beeinträchtigt Hirnfunktionen

Bereits 2004 wurde bei einer Medizin-Dissertation an der Technischen Universität München darauf hingewiesen, dass die medizinischen Gesichtsmasken zu wenig Permeabilität aufweisen. Dies sorgt für zu viel Kohlendioxid beim Atmen.

Bereits im Jahr 2004 wurde bei einer Medizin-Dissertation an der Technischen Universität München mit dem Titel »Rückatmung von Kohlendioxid bei Verwendung von Operationsmasken als hygienischer Mundschutz an medizinischem Fachpersonal« darauf hingewiesen, dass die medizinischen Gesichtsmasken eine zu geringe Permeabilität aufweisen.

Dies sorgt für zu viel Kohlendioxid beim Atmen. Je länger die Maske getragen wird, desto größer wird der Anteil des Kohlendioxids, oder wie es in der Dissertation heißt: »Die Akkumulation von Kohlendioxid unter chirurgischen Operationsmasken wird bei normal atmenden Personen durch die beeinträchtigte Permeabilität der Masken verursacht.«

Diese Effekte wurden in mehreren Testreihen nachgewiesen. Ergebnis: »Die Akkumulation von Kohlendioxid (22,49 mmHg, STEV 2,30) unter jeder untersuchten chirurgischen Operationsmaske erhöhte den transkutan gemessenen Kohlendioxid-Partialdruck (5,60 mmHg, STEV 2,38).«

Die Doktorandin schlussfolgerte:

»Da Hyperkapnie verschiedene Hirnfunktionen einschränken kann, soll diese Studie Hersteller von chirurgischen Operationsmasken aufrufen, Filtermaterialien mit höherer Permeabilität für Kohlendioxid zu verwenden. Dies sollte dazu führen, dass eine verminderte Akkumulation und Rückatmung von Kohlendioxid bei medizinischem Fachpersonal gewährleistet wird. Solange muss der Einsatzbereich der OP-Masken kritisch diskutiert und definiert werden, um unnötige Tragezeiten zu vermeiden.«

Was können wir daraus schließen? Dies könnte erklären, warum so viele Bürger beim Tragen medizinischer Masken im Zuge der Corona-Maßnahmen über Unwohlsein klagen, weil sie das Gefühl haben, keine frische Luft mehr einzuatmen, sondern die ausgeatmete Luft wieder einzuatmen. Einen Sauerstoffmangel gibt es wohl nicht, aber eine Erhöhung des Kohlendioxids, die sich negativ bemerkbar macht.

Klar ist auf jeden Fall, dass man im medizinischen Bereich versucht und empfohlen hatte, unnötige Tragezeiten zu vermeiden. Um so bemerkenswerter ist es, dass nun die komplette Bevölkerung aufgefordert wird, die medizinischen Masken in allen erdenklichen Situationen zu tragen.

 

 

Sven von Storch

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