Nach Angriff auf US-Stützpunkt in Jordanien

USA führten Militärschläge gegen Syrien, Irak und den Jemen aus

Nach Angriffen auf Schiffe im Roten Meer und einem Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien haben am vergangenen Wochenende die US-Streitkräfte zu umfangreichen Vergeltungsschlägen aus der Luft ausgeholt.

Am Sonntag, den 28. Januar, hatte pro-iranische Milizen von Syrien aus einen US-Stützpunkt in Jordanien mit einer Drohne angegriffen. Drei US-Soldaten waren getötet worden. Viele wurden verletzt.

An diesem Wochenende folgten die Gegenschläge. Die USA haben Luftangriffe auf 85 Ziele in Syrien und im Irak durchgeführt [siehe Bericht »n-tv«]. Angegriffen wurden nach US-Angaben Kommandozentralen, Waffenlager und Geheimdienststandorte.

Zusammen mit Grobritannien, Kanada, Australien und Neuseeland haben die USA zudem 36 Ziele der schiitischen Huthi-Milizen im Jemen durchgeführt [siehe Bericht »n-tv«]. Die Huthi-Milizen werden vom Iran unterstützt. Auch hier wurde Kommandozentralen und Waffenlager bombardiert.

Nund stellt sich die Frage, inwiefern ein Militärschlag gegen den Iran durchgeführt werden soll, wenn die Attacken pro-iranischer Gruppen (Huthi im Jemen, Hisbollah im Libanon und Syrien) fortgeführt werden. Experten sehen die Gefahr einer Eskalation.

 

 

Sven von Storch

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