Wie die »Bild«-Zeitung mit Bezug auf eine neue Studie berichtete, wächst die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Europa. Am meisten betroffen ist demnach Frankreich und Deutschland. Als Täter werden von den befragten Personen hauptsächlich Muslime genannt. So gaben 41 Prozent der Juden in Deutschland an, dass die Täter einen muslimischen Hintergrund hätte, heißt es in der »Bild«-Zeitung. Andere Tätergruppen, wie etwa Deutsche mit rechtem oder linkem politischen Hintergrund würden deutlich seltener genannt. Damit widerspricht die Studie den deutschen Kriminalstatistiken, die weniger Muslime, dafür umso mehr den rechtsradikalen Antisemitismus als Tätergruppen sehen.
Immer mehr europäische Juden denken ans Auswandern. Diese Situation ist neu, da in den letzten Jahrzehnten viele Juden anfingen, sich in Europa wieder sicher zu fühlen. Tatsächlich gibt es sogar Auswanderungen aus Israel nach Europa. Ebenso gibt es immer Juden, die sich einen zweiten Pass zulegen, um im Falle einer Krise in Israel auch in Europa oder Nordamerika Zuflucht zu finden.


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