Russland, China und Südafrika wollen offiziellen Angaben zufolge am Freitag, den 24. Februar 2023, im Indischen Ozean vor der afrikanischen Küste ein gemeinsames Flottenmanöver beginnen [siehe Bericht Nau.ch]. Das Datum fällt auf den Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine. Ob das eine bewusste Provokation an den Westen sein soll?
In Südafrika wird bereits begeistert von diesem Manöver berichtet. Das afrikanische Land richtet sich politisch und strategisch immer mehr nach Russland und China aus. Südafrika gehört zu den BRICS-Staaten (Abkürzung für die Länder Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika), die einen Gegenpol zu den G7-Staaten (westliche Industrieländer plus Japan) bilden.
Brasilien hat unterdessen noch einmal bekräftigt, dass es keine Munition an die Ukraine liefern und sich auch sonst nicht im Ukraine-Russland-Krieg beteiligen will [siehe Bericht »n-tv«]. Erst vor wenigen Wochen war Bundeskanzler Olaf Scholz auf seiner Lateinamerika-Reise von Argentinien und Brasilien zurechtgewiesen worden mit dem Hinweis, dass man sich an Waffenlieferungen nicht beteiligen werde und stattdessen auf Verhandlungs-Lösungen setzen wolle.


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