Attentat in der Türkei. Putin spricht von Provokation.

Russischer Botschafter in Ankara ermordet worden

"Allahu akbar", rief der Täter. Dann fielen Schüsse und der Botschafter zu Boden. Das Opfer: der russische Botschafter in der Türkei, Andrey G. Karlov. Er hielt gerade einen Vortrag auf einer Fotoausstellung.

Freie Welt

Wie die New York Times, Washington Post und CNN berichteten, ist heute in der türkischen Hauptstadt Ankara der russische Botschafter, Andrey G. Karlov, von hinten erschossen worden.

Der Täter soll "Allahu Akbar" gerufen haben und anschließend geschriehen haben: "Vergiss nicht Aleppo! Vergiss nicht Syrien!"

Bei dem Täter handelt es sich wohl um einen türkischen Polizisten außer Dienst. Er war mit schickem Anzug bekleidet gewesen und sah aus wie ein Sicherheitsmann. Der Täter wurde im anschließenden Tumult überwältigt.

Den türkischen Sicherheitsbeamten wird erhebliches Versagen vorgeworfen. Eklatante Sicherheitsmängel seien dafür veranwortlich, dass der Attentäter so nah an den Botschafter herankommen konnte.

Seit vielen Tagen gibt es überall in der Türkei Demonstrationen aufgebrachter Türken und Syrer. Sie demonstrieren gegen das Vorgehen der syrischen und russischen Streitkäfte in Aleppo.

Der russische Präsident Wladimir Putin und das russische Außenministerium sprachen von einem Attentat und von einer politischen Provokation.

 

 

 

 

 

Sven von Storch

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