Bei seiner Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für eine deutliche Produktionssteigerung der deutschen Rüstungsindustrie ausgesprochen [siehe Bericht »Finanznachrichten.de«]. Seiner Meinung nach habe der Russland-Ukraine-Krieg gezeigt, dass ein vermehrter Bedarf an Waffen und Munition vorhanden sei.
Zudem warb er für die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine. Deutschland war erst von anderen NATO-Staaten unter Druck gesetzt worden, die Freigabe des Leopard-Panzers für die Ukraine zu geben, damit verschiedene Länder ihre Panzer an die Ukraine liefern können.
Scholz hatte dann am 25. Januar versprochen, der Ukraine zwei Panzer-Bataillone mit Leopard-2-Panzern zu schicken. Doch sobald die Bundesregierung die Zusage erteilt hatte, haben plötzlich die anderen NATO-Staaten einen Rückzieher gemacht. Außer Deutschland ist es derzeit nur Portugal, dass Leopard-Panzer liefern will. Andere Staaten, wie Kanada oder Spanien, haben ihre Leopard-Lieferungen auf die Zukunft verschoben oder sich plötzlich in Schweigen gehüllt.


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