Sie glauben noch an die sozialistische Revolution und haben ihrem Anführer die Treue geschworen: Die alten Generäle und viele hohe Offiziere stehen weiterhin hinter dem Despoten Nicolas Maduro. Doch für den wird das Eis dünn, auf dem er steht. Denn außer den parteitreuen Militärs und einigen linientreuen Parteimitgliedern stehen immer weniger Venezolaner hinter Maduro. Es wird eng für ihn [siehe Berichte »n-tv«,»Bild«].
Um sich der Treue seiner Armee zu vergewissern, besuchte Maduro ein Manöver von rund 5000 Soldaten im Bundesstaat Cojedes. Gleichzeitig hat die venezolanische Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen rebellierende Soldaten wegen Landesverrats eingeleitet.
Auf der anderen Seite hat der Oppositionsführer Juan Guaidó die Bevölkerung aufgerufen, auf die Kasernen zu marschieren und die Soldaten vom Seitenwechsel zu überzeugen.
Nicolas Maduro erhält noch Unterstützung aus Russland und Kuba. Es sollen die Russen gewesen sein, die Maduro davon abrieten, sich voreilig nach Kuba abzusetzen. Unterdessen ist die Angelegenheit in Venezuela längst eine diplomatische Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland geworden. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, sich in die inneren Angelegenheiten Venezuelas einzumischen.


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