Immer mehr Unions-Politiker spielen mit dem Gedanken einer schwarz-grünen Koalition

Kai Wegner_ Bundes-CDU solle offen für Koalition mit Grünen sein

Der regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), ist der Ansicht, dass die Union eine Koalition mit den Grünen auf Bundesebene nicht ausschließen solle. Damit springt er Merz bei, der das ebenfalls nicht ausschließt.

Immer mehr Stimmen aus der Union äußern sich offen für eine Koaltion mit den Grünen auf Bundesebene nach der Bundestagswahl.

Nun hat auch der regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), sich diesbezüglich dazu geäußert, dass die Union eine Koalition mit den Grünen auf Bundesebene nicht ausschließen solle. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur [siehe Bericht GMX].

Zuvor hat Friedrich Merz bereits mehrfach eine mögliche Koalition mit den Grünen ins Spiel gebracht. Er hat sogar nicht ausgeschossen, dass Robert Habeck (Grüne) im Rahmen einer solchen Koalition Wirtschaftsminister sein könne.

Wegner erklärte: »Wir haben erfolgreiche schwarz-grüne Koalitionen in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und eine grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg. Warum sollte man solche Bündnisse also generell ausschließen?«

Gleichzeitig schließt er eine Koalition mit der AfD kategorisch aus: »Es ist völlig klar, dass wir mit der AfD keine Koalition eingehen«.

Warum geht die CDU in diese Richtung: Wäre eine Große Koalition aus Union und SPD nicht naheliegender? Das kommt auf die Themen an. Doch gerade beim Thema Ukraine und militärische Unterstützung Kiews sind sich die Union und die Grünen näher als mit den Sozialdemokraten. Hier könnten noch ganz andere Kräfte einwirken, die zu einer solchen Koalition führen.

Sven von Storch

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