Es waren die Grünen unter Außenminister Joschka Fischer, die Ende der 1990er darauf drängten, die Bundeswehr im Ausland einzusetzen.
Und es sind seitdem immer wieder die Grünen, die als erstes nach der Bundeswehr und militärischen Lösungen schreien.
So auch jetzt. Die »Welt« berichtet: »Die Grünen halten die Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine für möglich und für wünschenswert.«
Der Grünen-Chef Omid Nouripour erklärte gegenüber dem Fernsehsender der »Welt« die Haltung seiner Partei: Die Position der Grünen sei, dass die Ukraine diese Kampfpanzer bekommen solle und dabei »auch die Bestände der Bundeswehr nicht tabu sein dürfen«.
Wir erinnern uns: Die Partei der Grünen war in den 1970er Jahren nicht nur aus der Umweltbewegung, sondern vor allem auch aus der Friedensbewegung hervorgegangen. In den 1970ern und 1980ern demonstrierten sie gegen die atomare Aufrüstung und beschimpften Soldaten als potentielle Mörder. Die meisten grünen Politiker hatten damals ihren Wehrdienst verweigert.
Interessanterweise wurde die Sowjetunion von den Grünen damals nie als Gefahr angesehen, die Russische Föderation heute aber schon. Man erkennt deutlich, wie die Grünen in den 1990ern umgepolt wurden, sobald sie mit der SPD unter Gerhard Schröder 1998 an die Macht kamen.
Annalena Baerbock ist jedenfalls passgenau in die Fußstapfen von Joschka Fischer getreten: Seite an Seite mit den USA von Kriegsgebiet zu Kriegsgebiet. Die Grünen sind längst olivgrün geworden.


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