In Frankreich gehen die Proteste weiter

Gelbwestenproteste jetzt auch in Großbritannien und Israel

In Frankreich haben die Gelbwesten ihre Proteste gegen die Steuerpolitik von Emmanuel Macron fortgesetzt. In Großbritannien gehen sie nun auch auf die Straße. Sie fordern eine schnelle Umsetzung des Brexit. Und in Israel demonstrieren jetzt Gelbwesten gegen die Preissteigerungen.

In Frankreich geht es weiter in die nächste Runde: Überall im Lande wurden wieder Proteste der Gelbwesten gemeldet. Sie sind mit den Kompromissvorschlägen von Emmanuel Macron nicht einverstanden und fordern eine radikale Umkehr von der derzeitigen Steuerpolitik, die die Bürger immer stärker belastet. Sozialprogramme würden nicht helfen, so meinen viele Demonstranten, wenn diese wieder durch Steuern der Normal- und Niedrigverdiener finanziert würden.

Auch in Großbritannien gehen mittlerweile Demonstranten in gelben Westen auf die Straße. Sie fordern ordentliche Pläne für einen zügigen Brexit [»Daily Star«]. Viele Demonstranten sind unzufrieden mit der Politik von Theresa May und werfen ihr vor, den Brexit zu verzögern.

Nach Belgien und den Niederlanden sind die Gelbwestenproteste nun auch nach Israel übergeschwappt [»Haaretz«]. Dort demonstrieren sie gegen die steigenden Preise, Mieten und Lebenshaltungskosten, die viele Israelis mit ihren Einkommen nicht mehr stemmen können.

Sven von Storch

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