CDU/CSU verliert rund eine Million Wähler an die Grünen

Darum biedert sich die CDU_CSU den Grünen an

Die Stimmung zwischen Union und Grünen ist gut. Die SPD wurde abgeschrieben. Doch es hat noch einen anderen Grund: Die CDU/CSU hat rund eine Million Wähler an die Grünen verloren. Die will man wieder haben.

Die SPD fällt und fällt. Mit der SPD ist keine Regierung mehr zu machen. Jedenfalls nicht langfristig. Die SPD braucht eine Auszeit, um sich zu erholen. Sonst wird sie zur Splitterpartei.

Dagegen bahnt sich eine Annäherung zwischen der Union und den Grünen an. Die Stimmung ist bestens. Die Grünen wähnen sich schon als Volkspartei. Sie wollen auch bei den anderen Wahlen die 20-Prozent-Marke sprengen. Sogar Friedrich Merz liebäugelt schon mit den Grünen. Die Grünen seien »sehr bürgerlich, sehr offen, sehr liberal und sicherlich auch partnerfähig«, sagte Merz gegenüber der »Bild am Sonntag«.

Doch es gibt noch einen anderen Grund: Die Union hat laut einer Umfrage von »Forsa« rund eine Million potentielle Wähler an die Grünen verloren [siehe Bericht »Welt«]. Das ist ein Alarmsignal für die CDU/CSU. Sie verliert mehr Wählerpotential an die Grünen als an die AfD. Diese will man sich natürlich zurückholen. Es ist also wahrscheinlich, dass die CDU/CSU ideologisch und politisch »grüner« wird. Damit muss nicht unbedingt der Umweltschutz gemeint sein.

Unterstützt wird diese Tendenz durch die Umfragewerte, die »schwarz-grüne« eine Mehrheit verheißen [siehe Bericht »n-tv«].

Sven von Storch

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