Kampf um den CDU-Parteivorsitz

Auch Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn treten im Rennen um die Merkel-Nachfolge an

Neben Friedrich Merz treten auch Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn an, um Merkel beim CDU-Vorsitz zu beerben. Die CDU scheint mehr zu Kramp-Karrenbauer zu tendieren als zu Spahn. Das zeigen die Reaktionen.

Neben dem Finanz-Lobbyisten und Transatlantiker Friedrich Merz treten auch die Ex-Ministerpräsidentin des Saarlandes und CDU-Generalsekretärin, Annegret Kramp-Karrenbauer (56), sowie der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (38) im Rennen um die Merkel-Nachfolge im CDU-Vorsitz an [siehe Bericht »Focus-Online«].

Wie unter anderen die »Welt« berichtete, fielen die Reaktionen darauf unterschiedlich aus. Unter den Teilnehmern der Sitzung soll es bei Kramp-Karrenbauer Applaus gegeben haben, während es bei der Kandidatur-Bekanntgabe von Jens Spahn still war.

Zurückhaltung gibt es noch bei den beiden Ministerpräsidenten Armin Laschet (Nordrhein-Westfalen) und Daniel Günther (Schleswig-Holstein). Sie haben noch keine Kandidatur bekanntgegeben, obwohl ihre Namen bereits im Gespräch waren.

Als Übergangslösung könnte auch Wolfgang Schäuble antreten, wird vermutet. Er ist der Kandidat mit der meisten politischen Erfahrung.

Sven von Storch

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