Stiftung beklagt unstete Finanzhilfen durch die Regierung

Amadeu-Antonio-Stiftung will mehr Geld vom Steuerzahler für den Kampf gegen Rechts

Zu viel Bürokratie bei der Beantragung von Geldern und zu wenig Untertützung beklagt die Amadeu-Antonio-Stiftung. Doch warum soll der Steuerzahler für diese Stiftung zahlen?

Die Amadeu-Antonio-Stiftung braucht anscheinend mehr Spenden und mehr Hilfen von der Regierung. Oder im Klartext: Mehr Geld vom Staat bedeutet mehr Geld vom Steuerzahler.

Einem Bericht von »n-tv« zufolge, beklagt Lorenz Blumenthaler von der Amadeu-Antonio-Stiftung, dass die Gelder für einige Projekte bald auslaufen und es wegen der Behäbigkeit der Bürokratie schwierig sei, von den Ministerien neue Gelder zu bekommen. Dabei sei wegen der vielen rechtsextremen Tendenzen und umlaufenden Verschwörungstheorien die Arbeit seiner Stiftung gerade jetzt besonders wichtig.

Von Selbstkritik, dass nämlich viele Bürger sich durch solche Stiftungen falsch dargestellt fühlen und dass Bürgerbewegungen schlechtgeredet werden oder die AfD permanent in schlechtes Licht gestellt werde, ist dagegen nichts zu hören. Warum sollen Ampel-kritische Bürger über ihre Steuergelder für die Amadeu-Antonio-Stiftung zahlen?

Kann es eventuell auch sein, dass solche Stiftungen auch deshalb bestimmte Parteien immer wieder rhetorisch angreifen, weil im Falle eines Regierungswechsels die Beendigung oder Reduzierung der staatlichen Fördergelder befürchtet wird?

Sven von Storch

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