Klaus Reinhardt, der Präsident der Bundesärztekammer, kritisiert die Maskenpflicht und bezweifelt den Nutzen von Mund- und Nasenbedeckungen im Alltag als Schutz gegen das Coronavirus [siehe Berichte »Stuttgarter Zeitung«, »Berliner Zeitung«]. Besonders im Freien hätten seiner Meinung nach Schutzmasken wenig Sinn.
In der Talkshow bei Markus Lanz sagte er, dass »keine tatsächliche wissenschaftliche Evidenz darüber gibt, dass die tatsächlich hilfreich sind« und dass sie »schon gar nicht zum Selbstschutz« taugen. Zum Schutz Anderer taugten sie nur bedingt.
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach tut entsetzt und verlangte vom Präsidenten der Bundesärztekammer, seine Aussagen sofort zurückzunehmen oder zurückzutreten.
In einem anderen Statement vor einigen Tagen erklärte der Präsident der Bundeskammer auch, dass das permanente Desinfizieren von Oberflächen übertrieben und oftmals sinnlos sei [siehe Bericht »Freie Welt«].


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