Während von Januar bis Sommeranfang rund 20.000 Migranten via Marokko nach Spanien gekommen sind, könnte dieselbe Marke im Sommer nochmals binnen drei Monaten erreicht sein. Von Anfang Juni bis Ende Juli sind es bereits zusätzlich mehr als 10.000. Und die Geschwindigkeit nimmt zu.
Es gibt derzeit zwei Hauptrouten: Die einen versuchen mit Gummibooten über das Mittelmeer nach Andalusien zu kommen. Die anderen versuchen über Land in die spanischen Enklaven in Nordafrika zu gelangen.
An den spanischen Mittelmeer-Stränden gibt es zum Teil seltsame Szenen gibt es zum Teil seltsame Szenen, wenn Boote mit Migranten plötzlich an den Badestränden auftauchen und die Afrikaner die Strände stürmen — unter den verdutzten Blicken der badenden Touristen [siehe Bericht »Daily Mail«].
Wie die spanische Zeitung »El Mundo« berichtet, gibt es nach polizeilichen Angaben mehr als 50.000 Afrikaner, die in Marokko darauf warten, in die spanischen Enklaven zu gelangen und dann über diese in die weiteren Teilte der EU.


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