Auf den ersten Blick wirkt alles unscheinbar: Etwa ein Viertel der 589.145 Essener ist nichtdeutscher Herkunft oder hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Doch wie so oft blendet diese Betrachtung die Alterskohorten aus. Dass die Zahl der Deutschen die der Ausländer bei weitem übersteigt, täuscht über die wahren Verhältnisse hinweg. Die meisten Deutschen haben ein höheres Alter.
Bei den Neugeborenen wird die Entwicklung erkennbar: Zwar belegt »Elias« bei den Babynamen den ersten Platz, doch nur, weil es unterschiedliche Schreibweisen des Namens »Mohamed« gibt. Legt man diese zusammen, befindet sich »Mohamed« bei den Essener Neugeborenen des Jahres 2016 auf Platz 1.
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