Nach den Silvesterereignissen von Köln häuften sich bei den Behörden die Anträge auf kleine Waffenscheine. Selbstverteidigungskurse sind derzeit gleichfalls sehr gefragt. Wie die »Junge Freiheit« berichtet, ist dem baden-württembergischen Innenminister diese Entwicklung ein Dorn im Auge.
Wörtlich sagte Strobl: »Für die innere Sicherheit ist unsere Polizei zuständig.« Niemand zieht das in Zweifel. Doch ist es nicht zu leugnen, dass jeder das Recht hat sich zu verteidigen. Schließlich kann die Polizei nicht innerhalb von ein bis zwei Sekunden vor Ort sein.
Minister Strobl hat eine andere Botschaft an die Bürger: »Es gibt überhaupt keinen Grund dafür, sich zu bewaffnen. Ich rate generell auch dringend ab, sich in Selbstverteidigung zu übern.«
Was also dann, Herr Minister? Auf die Polizei warten und hoffen? Was geschieht, bis diese eingetroffen ist? Und hat man überhaupt die Zeit, zu telefonieren, wenn man gerade überfallen wird?
Nun, ein Minister hat Personenschutz. Für den normalen Bürger empfehlen sich Selbstverteidigungskenntnisse und Pfefferspray bzw. eine Gaspistole. Und zwar beides. Hat man Selbstverteidigungskenntnisse, ist es dennoch fast unmöglich, einen Messerangriff abzuwehren (auch wenn mitunter anderes suggeriert wird). Hat man nur eine Gaspistole, kann man entwaffnet werden.
Gegen Schusswaffen ist man allerdings hilflos, da das deutsche Waffenrecht in dieser Hinsicht die Kriminellen begünstigt, die sich nicht darum scheren. Dennoch: je mehr Menschen sich verteidigen können, desto schwerer haben es die Vergewaltiger, Antänzer etc.
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