Christian Beck (Pseudonym), Sicherheitsmitarbeiter in einer Flüchtlingsunterkunft

Es gibt keine Dankbarkeit

Der in einer Unterkunft für Asylbewerber eingesetzte Sicherheitsmitarbeiter Christian Beck (Name geändert) redet über seinen beruflichen Alltag. Dabei hebt er die kaum vorhandene Bereitschaft zur Integration und die von deutschen Sozialarbeitern geförderte Anspruchshaltung der Flüchtlinge hervor.

Freie Welt: Herr Beck*, Sie sind Sicherheitsmitarbeiter in einem Flüchtlingsheim. Bitte erzählen Sie uns von Ihrer Tätigkeit, also über Ihre Arbeitszeiten und Ihre Aufgaben.

Christian Beck: Im Moment arbeite ich nur in der Nachtschicht, meistens als Brandwache. Ich sehe nach, ob die Fluchtwege frei sind und überprüfe, ob noch alle Feuerlöscher da sind. Ich bin aber auch auf Streife unterwegs. Da kontrolliere ich Fremde oder greife bei kleinen Streitigkeiten ein.

Freie Welt: Um was geht es dabei so?

Christian Beck: Na, Männern ist es verboten, in die Zimmer der Frauen zu gehen. Daran halten sie sich nicht immer. Manchmal versuchen sie auch, die Duschräume für Frauen zu betreten. Die Lautstärke ist auch oft ein Problem.

Freie Welt: Kommt es auch zu Straftaten?

Christian Beck: Na ja, manchmal kommen die Bewohner mit Fahrrädern oder mit Fernsehern an. Ich glaube nicht, dass sie die gekauft haben. Einmal habe ich im Fernsehen gesehen, wie ein Dealer verhaftet wurde. Den kannte ich aus dem Flüchtlingsheim. Ein Bewohner hat vor dem Heim gedealt. Dabei kam es zum Streit und er hat sich dabei die Hände an einer Flasche aufgerissen. Das wurde dann notdürftig verbunden; ein Krankenwagen wird deswegen nicht gerufen.

Freie Welt: Woher kommen die Bewohner?

Christian Beck: Die meisten sind Muslime aus Syrien, Pakistan und Nordafrika. Andere kommen aus Eritrea. Das sind fast alles Christen, wodurch es manchmal zu Problemen kommt.

Freie Welt: Gibt es Übergriffe auf Christen?

Christian Beck: Davon habe ich nichts mitbekommen. Ich merke aber, dass die Christen aufpassen, wie sie sich verhalten. Sie sind in ihrer Freiheit eingeschränkt.

Freie Welt: Wie klappt es mit der Integration?

Christian Beck: Integration? Existiert nicht. Das wollen sie nicht. Sie müssen sich auch nicht integrieren. Die deutschen Sozialarbeiter sagen ihnen: »Was du machst, ist gut, deine Religion ist gut, deine Lebensweise ist gut, hier bekommst du alles, was du brauchst.«

Freie Welt: Was ist Ihnen besonders aufgefallen?

Christian Beck: Dass es keine Dankbarkeit gibt. Sie werden hier aufgenommen, untergebracht und versorgt, ihre Wäsche wird gewaschen, sie haben einen Computerraum, WLAN, sie können Laptops ausleihen, aber sie sind undankbar. Sie beschweren sich über das Essen. Außerdem versuchen sie, den Deutschen ihre Lebensweise aufzuzwingen; sie wollen auch den Deutschen verbieten, Schweinefleisch zu essen. Sie wissen genau, was sie in Deutschland machen können und das nutzen sie bis zum letzten Punkt aus. Hier ist alles lockerer als in ihren Heimatländern. Man kann machen was man will, die Polizei kommt, das Verfahren wird eingestellt. Zu Hause konnte man es nicht machen, der nette Gastgeber lässt es zu, also warum sollte man sich an die Regeln halten?

Freie Welt: Wie sieht es mit dem Respekt gegenüber Frauen aus?

Christian Beck: Respekt vor den Frauen? Nein, vor allem nicht vor deutschen Frauen.

Freie Welt: Welche Herausforderung ist bei Ihrer Arbeit besonders groß?

Christian Beck: Die Kinder im Auge zu behalten. Sie rennen den ganzen Tag rum. Die Eltern interessieren sich nicht für ihre Kinder.

Freie Welt: Wie ist die Stimmung bei Ihren Kollegen?

Christian Beck: Die meisten sind Muslime und haben arabische Wurzeln. Die haben nicht so die kulturellen Probleme, aber auch sie sind auf die Flüchtlinge nicht gut zu sprechen. Die haben einfach kein gutes Benehmen. Das liegt übrigens auch am Alkohol. Den sind sie nicht gewohnt und vertragen nicht so viel.

Freie Welt: Sind denn alle Flüchtlinge so?

Christian Beck: Nein. Ein verschwindend geringer Teil ist anders. Da war zum Beispiel ein fünfzehnjähriges Mädchen, eine Christin. Sie war kaum drei Monate hier und man konnte sich gut auf Deutsch mit ihr unterhalten.

Freie Welt: Wie ist eigentlich die Situation im Sicherheitsgewerbe? Hat die Zahl der Aufträge zugenommen?

Christian Beck: Ja, der Chef würde gern sehen, dass wir 24 Stunden am Tag arbeiten (lacht).  Inzwischen wird wirklich jeder genommen.

Freie Welt: Wie sind die Voraussetzungen; man benötigt eine Ausbildung und ein polizeiliches Führungszeugnis?

Christian Beck: Ja, es ist der Nachweis einer Unterweisung zu erbringen. Die dauert, glaube ich, fünfeinhalb Tage. Ein polizeiliches Führungszeugnis will fast nie jemand sehen.

Freie Welt: Es gibt also eine kurze theoretische Unterweisung. Führt das nicht in manchen Situationen zu einer Überforderung der Sicherheitsmitarbeiter?

Christian Beck: Ja. Es gibt Mitarbeiter, die nicht immer wissen, was sie machen sollen. Ein bisschen Berufserfahrung wäre schon hilfreich, aber man braucht sie einfach und deshalb werden sie eingestellt.

Freie Welt: Herr Beck, vielen Dank für das Interview. Alles Gute für Sie.

* Name von d. Red. geändert.

Sven von Storch

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