Ende der VW-Autoproduktion in Dresden
In der Gläsernen Manufaktur in Dresden endet die Fahrzeugproduktion offiziell. Das letzte produzierte Auto ist ein roter ID.3 GTX. Das Fahrzeug bleibt mit den Unterschriften aller Mitarbeitenden als Erinnerungsstück vor Ort und wird in Besucherführungen gezeigt.
24 Jahre Automobilgeschichte in Dresden
Die Eröffnung der Manufaktur erfolgte vor 24 Jahren, zum Start wurde am Standort das Luxusmodell Phaeton hergestellt, später erfolgte die Produktion des E-Golf. Zuletzt wurde der ID.3 gefertigt. Insgesamt wurden über 165.500 Fahrzeuge produziert. Doch das ist alles Geschichte.
Zukunft: Forschung statt Fertigung
Die TU Dresden nutzt die Manufaktur künftig als Forschungsstandort. Geplant ist ein Innovationszentrum für Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design. Rund 50 % der Fläche übernimmt die Universität. Für etwa 230 Beschäftigte bleibt der Arbeitsplatz in Dresden zunächst erhalten.
Stilllegung eines Produktionsstandortes erstmals in der Geschichte von Volkswagen
Für den teilstaatlichen Konzern Volkswagen ist es in seiner 88-jährigen Firmengeschichte das erste Mal, dass ein Produktionsstandort geschlossen wird. Die Gründe dafür sind vielschichtig, unter anderem der völlig unvorbereitete und überstürzte Umstieg auf die Elektromobilität und die hohen Produktionskosten hierzulande.


Comments
Wolodja21La@web.de
Ostdeutschland soll massiv deindustrialisiert werden. Dort soll nicht mehr produziert werden !
Ping-Pong -Klingeling
Volks wagen ???
Demnächst heißt der Cingling oder Klingeling ! (Made aus China !)
Man wollte doch ,dass wir nun Krabbel-Käfer futtern -oder kaufen ! Alles Bio-Neutral für das Fußvolk von morgen !
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