Vertrauen in die USA nimmt ab

Umfrage: Europäer wollen mehr Distanz zu den USA

Eine klare Mehrheit der Bürger in der EU und im Vereinigten Königreich wünscht sich mittlerweile, dass Europa seine Abhängigkeit von den USA ablegt. Einer neuen Umfrage der deutschen Bertelsmann Stiftung zufolge sind rund sieben von zehn Befragten der Ansicht, dass es für Europa an der Zeit sei, "einen eigenen Weg zu gehen".

Von der Leyen und Donald Trump


Vertrauen in die USA nimmt dramatisch ab

Das Vertrauen in die USA nimmt in Europa laut der neuen Umfrage ab. In der EU sind 73 Prozent der Befragten der Meinung, dass Europa sich stärker von Washington distanzieren sollte. Im Vereinigten Königreich liegt der entsprechende Wert bei 67 Prozent. Gleichzeitig betrachten nur 42 Prozent die USA als verlässlichen Partner. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert laut der Bertelsmann Stiftung noch bei 46 Prozent. 

Trend setzt sich seit mehreren Jahren fort

Dieser Trend verstärkt sich bereits seit mehreren Jahren. Im Jahr 2024 lag der Anteil derjenigen, die sich ein unabhängigeres Europa wünschten, bei 63 Prozent. Die Umfrage basiert auf den Antworten von rund 18.000 Personen in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie etwa 2.000 Personen im Vereinigten Königreich. Die Erhebung wurde im März dieses Jahres unter Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren durchgeführt. 

Unabhängiges Europa

Die Frage nach einem unabhängigeren Europa hat in den letzten Jahren in der EU-Debatte wieder an Bedeutung gewonnen – nicht zuletzt in der Außen- und Sicherheitspolitik. Die Diskussion hat sich seit der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus verschärft. Die Beziehungen zwischen Washington und mehreren europäischen Verbündeten stehen seit Anfang 2025 massiv unter Druck – bedingt durch Handelsstreitigkeiten, unterschiedliche Positionen im Ukraine-Krieg sowie die Drohungen der USA, Grönland von Dänemark zu übernehmen. 

USA-Iran-Konflikt 

Die Lage hat sich nach dem Konflikt der USA und Israels mit dem Iran weiter zugespitzt – ein Unterfangen, das von den europäischen Verbündeten der USA keine offizielle Unterstützung erhielt. Der Krieg im Nahen Osten hat zudem die weltweite Öl- und Gasversorgung gestört, was mehrere europäische Länder schwer getroffen hat.

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Sven von Storch

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Comments

Nachdem uns die US-Globalisten seit Jahren unterdrücken und über die EU ausbeuten und nachdem auch Trump sehr enttäuscht hat, ist das kein Wunder!

Aber auch ein "unabhängiges Europa" hilft uns nicht wirklich weiter!

Die Länder dieses "Europa" mit so vielen verschiedenen Sprachen, Mentalitäten, Klimazonen, wirtschaftlichen und historischen Voraussetzungen, können sich nur von den USA freischwimmen, wenn sie wieder souveräne Nationen werden und selbst über ihre Migrations-, Energie-, Rüstungs-, Sanktions- oder Russlandpolitik entscheiden!

Das schließt nicht aus, daß die echten gemeinsamen Interessen an eine abgespeckte EU delegiert werden. 

Die Union und die FDP machen den Deutschen schon seit nach dem Krieg weis, sie hätten die gleichen Werte wie die USA, obwohl sie unterschiedlich sind, wie Tag und Nacht.

Da fragt Civey, wer sich um die Sicherheit Europas sorgt, weil die USA nun doch keine Langstreckenraketen bei uns stationieren wollen. Und angeblich bejahen dies 25% "eindeutig" und weitere 12% "eher".

Bei solchen Umfragen gibt es immer wieder einen Bodensatz an Befragten, die entweder völlig verblödet oder beauftragt sind, immer für das zu stimmen, was schlecht für Deutschland ist.

Denn - gerade wenn diese 37% unsinnigerweise an einen Angriff Russlands glauben, müßten sie doch soviel Resthirn haben, daß sie kapieren, daß genau diese Raktetenstellungen vorrangig bombardiert würden.

»DEUTSCHLANDS BESTRAFUNG!« – So hoch waren die Reparationen an die Alliierten wirklich! (1)

( Freie Welt )

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