Keine Finanzierung der Ukraine durch sein Land

Tschechiens Babiš mit Klartext

Tschechiens designierter rechtskonservativer Regierungschef Andrej Babiš spricht nun Klartext gegenüber der EU-Kommission. Man müsse seitens Brüssel andere Wege finden, um dem Kiewer Regime weiterzuhelfen, so Babiš.

Andrej Babiš
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Tschechiens Haltung zur Ukraine-Unterstützung unter Premier Babiš

1. Ablehnung weiterer finanzieller Hilfe für die Ukraine

Andrej Babiš, der neu ernannte Premierminister Tschechiens, lehnt die Finanzierung der Ukraine mit tschechischen Mitteln ab. Er betont, dass tschechisches Geld für die tschechischen Bürger benötigt wird und verweist auf leere Staatskassen.

2. Kritik an der EU-Kommission und dem "Reparationskredit"-Plan

Babiš kritisiert die EU-Kommission und ihren Vorschlag, die Ukraine durch einen „Reparationskredit“ zu finanzieren, der mit eingefrorenen russischen Staatsguthaben verbunden ist. Er stellt fest, dass dies die rechtlichen Bedenken hinsichtlich des "Diebstahls" russischer Vermögen verstärke. Der belgische Premierminister Bart De Wever unterstützt diese Haltung und fordert, dass die EU andere Finanzierungswege für die Ukraine findet.

3. Finanzielle Risiken für Tschechien

Tschechien könnte durch die Garantien für die „Reparationskredit“-Pläne rund 3,7 Milliarden Euro kosten, was das Land sich nicht leisten kann. Babiš betont, dass Tschechien nicht für die Rückgabe eingefrorener russischer Vermögenswerte garantieren kann.

4. Politische Reaktionen innerhalb der EU

Der slowakische Premierminister Robert Fico warnt, dass weitere finanzielle Mittel für die Ukraine den Konflikt nur verlängern würden. Weitere EU-Staaten äußern Bedenken über rechtliche und finanzielle Risiken des Kreditschemas. Moskau verurteilt den Plan als illegal, Kremlsprecher Peskow bezeichnet ihn als "großen Betrug".

5. Tschechische Innenpolitik und Wahlkampf

Babiš hatte seinen Wahlkampf vor allem auf innenpolitische Themen ausgerichtet, insbesondere gegen die massive Unterstützung für die Ukraine unter seinem Vorgänger Petr Fiala.

Sven von Storch

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Kommentare

Hätte doch unser(?) Kanzler nur ein wenig vom Rückgrat von Leuten wie Babis oder Orban!

Und - was den belgischen Premierminister betrifft, konnte der wohl nicht anders als Rückgrat zu zeigen. Aber weit her ist es mit diesem "Rückgrat" nicht, wenn er stattdessen fordert, daß die EU "andere Finanzierungswege für die Ukraine findet".

Die Frage, warum die EU überhaupt Finanzierungswege für die U. finden soll, darf wohl gar nicht erst gestellt werden ...

"..... Man müsse seitens Brüssel andere Wege finden, um dem Kiewer Regime weiterzuhelfen", so Babiš.

M. M. nach zeigt diese Aussage allerdings keine klare Linie, die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland generell und mit Nichts mehr zu unterstützen. Denn wer einerseits zu Recht vom "Kiewer Regime" spricht, aber andererseits vom "Weiterhefen", vertritt keinen klaren Standpunkt!

Else Schrammen

19.12.2025 | 15:05

Der arme Babic! Nicht lange und dann trifft ihn EU-Urselchens Blitz! <Fahr zur Hel und nimm den anderen Paria, den Orban, gleich mit!> wird sie ihm zurufen. Denn ein solches Ausscheren aus dem (Teufels)Pakt wird nicht geduldet. Wo kämen wir dahin, wenn wir die Milliarden dem eigenen Volk zugute kommen lassen würden, anstatt sie in die korrupte Ukraine zu versenken!

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