"Offizielle" Begründung: Einführung neuer Kassentechnologien

Totalüberwachungssystem in REWE-Märkten

Beim Besuch einer REWE-Filiale in Berlin dürfen sich Kunden daran "erfreuen", wie die neue Generation von Supermärkten in einer Testphase anrollt. Hunderte Kameras überwachen jede Kunden-Bewegung und ein System führt Buch, welche Waren man aus dem Regal nimmt. Die Kasse weiß dann automatisch, wie viel man bezahlen muss.

Rewe Privatsphäre


Testphase der neuen Supermarkt-Technologie

REWE testet in einer Filiale in Berlin eine fortschrittliche Überwachungstechnologie zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses. Hunderte Kameras überwachen Bewegungen und erfassen automatisch, welche Waren Kunden aus den Regalen nehmen. Das System berechnet den Preis des Einkaufs direkt an der Kasse, ohne dass eine manuelle Erfassung der Waren notwendig ist. Eine App ist nicht mehr erforderlich, da Kunden durch das System direkt identifiziert und verfolgt werden.

Funktion des Systems

Das System nutzt die "Skelett-Kontrolle", um Kunden zu erkennen, basierend auf schematischen Darstellungen ihres Knochenbaus. Es werden angeblich keine Gesichtserkennungsdaten verwendet, sondern vor allem Bewegungs- und Körpermerkmale. Kameras und Gewichtssensoren in den Regalböden verfolgen sowohl Waren als auch Kundenbewegungen. Auch Produkte ohne Strichcode (z. B. Backwaren) werden automatisch erfasst.

Datensicherheit und Datenschutz

Die gesammelten Daten umfassen Videoaufzeichnungen, Skelettdarstellungen, Zeitstempel und Einkaufsweg sowie Informationen zu Warenarten und -mengen. Diese Daten werden in einer Cloud gespeichert, die sich außerhalb der EU befindet, und von KI-Systemen analysiert. Aufzeichnungen werden bis zu 10 Tage gespeichert, wobei die Daten angeblich nach 6 Stunden verpixelt werden. REWE arbeitet mit dem israelischen Unternehmen Trigo Vision zusammen, welches auch andere Supermärkte beliefert.

Kontroversen und Bedenken

Trotz der Zusicherung von REWE, dass keine biometrischen Daten erfasst werden, deutet das System auf die Nutzung biometrischer Merkmale hin. Biometrie-Experten weisen darauf hin, dass das System Körpermerkmale erfasst, was als biometrische Daten gilt. Das System verfolgt Kunden über ihren gesamten Einkaufsprozess und könnte potenziell zu einer dauerhaften Speicherung von sensiblen Daten führen.

Fazit

REWE experimentiert mit einer hochentwickelten Überwachungstechnologie, die potenziell die Privatsphäre der Kunden infrage stellt. Die Technologie ermöglicht eine nahezu nahtlose Einkaufserfahrung, jedoch auf Kosten umfangreicher Datenerfassung und -analyse.

Sven von Storch

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Kommentare

Wahrheitsfinder

21.01.2026 | 13:52

Wir achten immer auf deine Privatsphäre (weil wir sie interessant finden !) ! 😎

Else Schrammen

21.01.2026 | 14:44

Dass solche Überwachungssysteme bald Standard werden, war vorauszusehen - zur Freude von EU-Uschi und ihrer Bagage. Zudem, wir machen uns ja auch ohne diese Systeme "nackt", bei jeder Kartenzahlung oder Online-Bestellung. Aber was geschieht mit den "Neubürgern", von denen einige so gerne unentgeltlich einkaufen? Müssen die jetzt auch blechen?

Solche "Experimente" muten schon wie die G-Regelungen
während der Corona-Zeit an, und es könnte sein, dass man
versucht, das totalitäre Repressionssystem über diese und andere
Schienen, im "Jean-Claude Juncker-Style" einzuziehen.

Ich meine, hier liegt evtl. bereits ein massiver Übergriff in das
Recht auf Privatssphäre vor, z.B. ein Verstoß gegen das Recht am
eigenen Bild.

Und egal, was man behauptet, was man mit den Daten angeblich
macht, oder nicht macht, um "Sicherheit" zu gewährleisten: Man
kann erfahrungsgemäß auf das nächste "Oops-Event"
(Datenpanne, Hacking, "Stellwerkstörung") regelrecht warten.

Dass man de facto die Preisgabe der Grundrechte verlangt, dafür,
dass man einkaufen "darf", erfüllt m.E konkludent den Tatbestand
der Nötigung: Man muss etwas erdulden, was man nicht möchte, und
es könnte deshalb geprüft werden, ob dieser Gewerbetreibende die
für die Teilnahme am allgemeinen Verkehr erforderliche Zuverlässigkeit
überhaupt noch erfüllt, wenn er an seinem Begehren festhält.

Ich finde ja, Technik muss immer grundrechte-konform
gestaltet sein, und nicht die Grundrechte technik-konform.

Und wo die Technik das nicht schafft, hat sie zurückzustehen:
Die Grundrechte haben immer Vorrang gegenüber den Profit- und
Voyeur-Interessen gewisser Firmen und ihrer Hintermänner, egal,
welche CIA-Technologien gerade zur Kommerzialisierung anstehen.

In Berlin verstehe ich das voll und ganz! 

Es ist vollkommen legitim sich vor Dieben und Gaunern zu schützen wenn es der "Möchtegern-Staat" nicht kann.

Gut gemacht REWE!

Ich finde dass zum Schutz der Angestellten in den Supermärkten Kameras angebracht werden. Es steht schon auf der Tagesordnung, dass sie von Migranten bedroht werden. Außerdem wird so viel gestohlen, dass es kracht. Der Verlust wird auf die Preise aufgeschlagen, das wir alle bezahlen müssen.

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