Recht auf Bargeld wird geschützt

Schweiz verbietet bargeldloses Bezahlen in ihrer Verfassung

Nach einer Volksabstimmung schützt die Schweiz das Recht auf Bargeld in ihrer Verfassung. Die ursprüngliche Bargeldinitiative wurde zwar abgelehnt, zwang die Politik jedoch zu einem Gegenvorschlag, der angenommen wurde und ebenfalls weitreichende Konsequenzen hat.

Bargeld in einer Kasse


Schweiz als Vorreiter zum Schutz des Bargelds

Am 8. März 2026 stimmte die Schweiz über die Volksinitiative "Ja zu einer unabhängigen und freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten", auch bekannt als "Bargeld ist Freiheit", ab, wie die Schweizer Staatswebsite admin.ch berichtet. Gleichzeitig bezogen die Wähler Stellung zu einem direkten Gegenvorschlag: dem Bundesbeschluss über die Schweizer Währung und die Bargeldversorgung, so admin.ch. 

Ursprungsinitiative abgelehnt, Gegenvorschlag angenommen

Die ursprüngliche Initiative wurde abgelehnt. Der Gegenvorschlag wurde jedoch angenommen, wodurch Bargeld in der Schweizer Verfassung weiterhin einen stärkeren Schutz genießt. Das Thema wurde von Menschen vorangetrieben, die sich die Möglichkeit sichern wollen, auch in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft mit physischem Geld zu bezahlen, berichten die Medien. 

Bargeld ist Freiheit, Privatsphäre und Vorsorge

Für viele Befürworter steht Bargeld für Freiheit, Privatsphäre und Vorsorge. Sie glauben, dass Banknoten und Münzen den Handel ohne digitale Nachverfolgung ermöglichen und bei technischen Problemen, Cyberangriffen oder Bankausfällen als Sicherheit dienen können. "Bargeld bedeutet Freiheit", sagt Lenny Makosso, einer der Initiatoren. Sein Freund Ismaël Nicolet weist auf die Gefahr digitaler Angriffe hin. "Wenn Ihr Bankkonto gehackt wird, ist es wichtig, Bargeld zu Hause zu haben", erklärt Ismaël Nicolet. 

Bargeld ist ein Menschenrecht

Die Bargeldaktivistin Delphine Luchetta sieht das Thema als ein Menschenrecht. "Ich möchte einkaufen können, ohne dass die Behörden meine Einkäufe überwachen. Es ist anonym und mein Recht", sagte Luchetta gegenüber den Medien.

Sven von Storch

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Comments

Der Titel ist natürlich Unsinn. Bargeldloses Bezahlen wird bei uns in der Schweiz selbstverständlich nicht verboten, nur wird der schleichenden Abschaffung des Bargeldes ein Riegel vorgeschoben. 

"Recht auf Bargeld in der Verfassung geschützt"! Hoffentlich auch bald bei uns!

Der rote Titel ist natürlich Unsinn! Die Schweiz verbietet doch nicht das bargeldlose Zahlen sondern den Zwang zum bargeldlosen Zahlen!

Irgendwo muss das viele Schwarz-und Korruptionsgeld von Politikern ja bleiben ? Da Überweisungen  alles nach verfolgt werden kann ,müssen sich auch Politiker noch einen Bargeldtür offen lassen  Caimaninseln oder Guernsey lassen mit Bargeld auch größere Spuren ,aber Uschi oder  SÉlendski kennen sich damit bestens aus 1

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