Abstimmung nach Diskussion am vergangenen Donnerstag
Vorausgegangen war eine leidenschaftliche Debatte, in der selbst Innenminister Armin Schuster (64, CDU) davor warnte, allein aus politischer Überzeugung am Bundesverfassungsgericht ein solches Verfahren zu starten. Es war der letzte, jedoch brisanteste Tagesordnungspunkt der Landtagssitzung am vergangenen Donnerstag. Es ging um einen bereits im Mai von der Fraktion der Linken eingereichten Antrag, wonach der Freistaat im Bundesrat und gegenüber der Bundesregierung die Initiative ergreifen solle, ein AfD-Verbotsverfahren auf den Weg zu bringen.
Schwache Begründung
In der Begründung stellte Fraktionssprecher Rico Gebhardt (62) darauf ab, dass die Programmatik der AfD angeblich mit der "Menschenwürde-Garantie" des Grundgesetzes unvereinbar sei. Doch die Linken sollten an diesem Abend eine große Überraschung erleben: Bis auf die Grünen lehnten alle anderen Abgeordneten parteiübergreifend ab. Das Wort "Brandmauer" nahm in der Debatte niemand in den Mund. Stattdessen wurde hart an der Sache argumentiert.
Absage der Altparteien
"Es bedarf belastbarer, gerichtsfester Nachweise für ein systematisches Vorgehen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Und diese Nachweise liegen ... derzeit nicht vor", argumentierte die CDU-Parlamentarierin Susan Leithoff (46). Für die SPD erklärte Sophie Koch (32), dass noch entscheidende Fragen offen seien und man auch "aus Koalitionsräson" gegen den Antrag stimme.
Innenminister Armin Schuster belehrt Linke und Grüne
"Demokratie verteidigt man nicht, indem man politische Gegner juristisch ausschaltet", warf Lutz Richter (51) vom BSW ein. Man könne nicht schlechte Politik machen und die Folgen des eigenen Handelns dann verbieten wollen. In die gleiche Kerbe schlug der partei- und fraktionslose Matthias Berger (57): "Wir sollten auf den politischen Wettbewerb, auf die bessere Idee und nicht auf das Verbot des politischen Gegners setzen." Kurz vor der Abstimmung hatte auch Innenminister Schuster vor der Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens gewarnt. "Politische Überzeugungen sind vor Gericht praktisch gegenstandslos", belehrte er Linke und Grüne. Es gehe nicht um Bauchgefühl, sondern um politische Beweislast, um "juristisch wasserdichtes Belegmaterial", so Schuster. Die Abgeordneten wies er in diesem Kontext darauf hin, dass zwölf von 16 Bundesländern die AfD noch nicht mal als "erwiesen rechtsextrem" eingestuft haben.


Comments
Sollte die AfD verboten…
Sollte die AfD verboten werden wird es einen Aufstand geben und viele, sehr viel Politiker der Altparteien werden den Tod finden.
Was für eine schallende…
Was für eine schallende Ohrfeige für die Deutschlandabschaffer und ihre links/grünen Marionetten!
Von wegen "aus politischer Überzeugung"! Für mich sind die weder "Kommunisten" noch "Öko-Sozialisten"! Für mich sind die ganz einfach von den globalistischen Deutschlandabschaffern gekauft. Und außerdem müssen sie natürlich fürchten, ihre unverdienten politischen Pfründen zu verlieren, wenn die AfD weiter wächst.
... „Innenminister Armin…
... „Innenminister Armin Schuster belehrt Linke und Grüne: "Demokratie verteidigt man nicht, indem man politische Gegner juristisch ausschaltet", warf Lutz Richter (51) vom BSW ein. Man könne nicht schlechte Politik machen und die Folgen des eigenen Handelns dann verbieten wollen. In die gleiche Kerbe schlug der partei- und fraktionslose Matthias Berger (57): "Wir sollten auf den politischen Wettbewerb, auf die bessere Idee und nicht auf das Verbot des politischen Gegners setzen." Kurz vor der Abstimmung hatte auch Innenminister Schuster vor der Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens gewarnt.“ ...
Weil sich die Verhältnisse alsbald ändern könnten/werden - aus panischer Angst vor der Zukunft???https://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-abgeschlagener-zweiter-umfrage-…
Durch die ewige Hetze von…
Durch die ewige Hetze von Links, Grün gegen die AfD, befinden wir uns seit Jahren in einem latenten Bürgerkriegszustand.
Wenn eine Partei verboten…
Wenn eine Partei verboten gehört, ist dies die Linke, welche als SED die DDR-Bürger geknechtet und terrorisiert und die Menschenwürde mit Füßen getreten hat.
Wenn wir schon beim…
Wenn wir schon beim Verbieten sind, dann bitte die Grünen nicht vergessen!
Siehe dazu meinen Kommentar zu "Die Grünen und die Nazis (2)"!
Sehr richtig!
Sehr richtig! Die Mauerschützen- und Stasi-Partei, die sich einfach und schnell nach der sogenannten Wende in PDS umbenannte. Und weil das doch noch zu verräterisch war, ein zweites Mal ihre Bezeichnung wechselte, was nichts daran geändert hat oder ändert, dass diese linksextreme Partei mit ihren Genossen weiterhin das ist, was sie immer war - eine Partei voller Volks- und Demokratie-FEINDE, die inklusive ihrer Antifa vor Gewalt nicht zurückschreckt!
AfD
Die Grünen haben in Sachsen-Anhalt eh nichts mehr zu verlieren - wie im ganzen "Osten"; die Linken machen mit, sie sind halt die Linken mit Hass auf alles, was ;rechts von ihnen steht. Und die übrigen Parteien? Wenn die für einen Verbotsantrag gestimmt hätten, bräuchten die erst gar nicht mehr zur Wahl anzutreten. Dann stünde die AfD innerhalb weniger Stunden bei 60 %+!
Die Sachsen .....
Die Sachsen lassen sich nicht manipulieren, einschüchtern und politisch linksgrün dressieren! Die Sachsen haben schließlich "DDR"-Erfahrung!! Das wird jeder zu spüren bekommen, der das irgenwie versucht! Allerdings gibt es leider auch unter den Sachsen dumme, nicht eigenständig denkende Menschen. Aber zum Glück immer weniger, denn selbst so mancher dumme Sachse ist inzwischen aufgewacht.
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